Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Inhouse-Veranstaltungen
§ 1 Begriffsbestimmung und Auftragserteilung
Auftragnehmer im Sinne der nachfolgenden Geschäftsbedingungen ist die AHAB-Akademie GmbH. Der Kunde der AHAB-Akademie GmbH wird im Folgenden als Auftraggeber bezeichnet. Die Angebotserstellung durch den Auftragnehmer erfolgt schriftlich (per Post, Fax oder E-Mail). Nach Beauftragung eines Inhouse-Angebotes sind folgende personenbezogene Daten der Teilnehmer des Auftraggebers erforderlich, um die Zusendung von Schulungsmaterialien und die Erstellung von Zertifikaten zu ermöglichen:
- Vorname und Name der Teilnehmer
- Geburtsdatum der Teilnehmer
- E-Mail-Adresse der Teilnehmer
§ 2 Leistungen
Ein Inhouse-Angebot der AHAB-Akademie GmbH greift inhaltlich auf die Ausbildungsangebote der AHAB- Akademie GmbH zurück. Im Internet unter www.ahab-akademie.de oder auch in den vom Auftragnehmer veröffentlichten Printmedien werden die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen für die Schulungen angezeigt. Eine Zertifikatsausgabe erfolgt nach vollständiger Anwesenheit und Erbringung etwaiger Prüfungsleistungen, die im Rahmen der jeweiligen Schulung zu absolvieren sind.
Der Auftragnehmer erbringt seine Dienstleistungen durch Angestellte und/oder freie Mitarbeiter. Umfang, Form, Thematik und Ziel des Bildungsangebots werden auf Grundlage des Angebotes der AHAB-Akademie GmbH in dem jeweiligen Vertrag festgelegt.
Die Organisation eines geeigneten Schulungsraums erfolgt bei Inhouse-Schulungen durch den Auftraggeber – soweit nichts anderes zwischen den Parteien vereinbart wurde. Sämtliche Inhouse-Aufträge und Vereinbarungen bedürfen der Schriftform, wobei die Schriftform auch bei Übermittlung per Fax oder E-Mail gewahrt wird.
§ 3 Zahlungsbedingungen
Für eine Zuordnung der Geldeingänge sind bei sämtlichen Zahlungen stets Kunden- und Rechnungsnummer anzugeben. Ausschlaggebend für einen erfolgreich und rechtzeitig beglichenen Rechnungsbetrag ist grundsätzlich das Buchungsdatum der Bank des Auftragnehmers. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den gesamten, fälligen Rechnungsbetrag bis spätestens 14 Tage nach Rechnungslegung zu begleichen. Die Rechnungsstellung erfolgt – soweit nicht anders vereinbart – nach Leistungserbringung.
Kontoverbindung:
AHAB-Akademie GmbH Postbank Berlin
BIC: PBNKDEFF (BLZ 100 100 10)
IBAN: DE80100100100510439108
(Kontonummer: 510 439 108)
Der Auftragnehmer darf sein Tätigwerden von der Zahlung eines angemessenen Vorschusses abhängig machen.
§ 4 Stornierung und Umbuchung
Stornierungen und Umbuchungen sind ausschließlich schriftlich per Fax, Post oder E-Mail möglich und nur dann gültig, wenn der Auftragnehmer den Erhalt sowie die Akzeptanz schriftlich (per Fax, Post oder E-Mail) bestätigt.
Eine verbindlich in Auftrag gegebene Leistung ist mit folgenden Bedingungen stornierbar (Datum der Terminvereinbarung ist entscheidend):
Bis 21 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist eine kostenfreie Stornierung möglich.
Weniger als 21 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist keine Stornierung möglich.
Die AHAB-Akademie kann im Einzelfall ganz oder teilweise auf die Zahlung der Stornogebühren verzichten. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Ersatztermin vereinbart wird und der AHAB-Akademie keine Kosten aufgrund der Terminabsage entstanden sind. Bei Nichterscheinen eines Teilnehmers hat der Auftraggeber weder Ansprüche auf Voll- oder Teilrückerstattung der gezahlten Aus- oder Fortbildungsgebühr noch einen Anspruch auf Umbuchung gegenüber dem Auftragnehmer. Dem Auftraggeber wird mindestens die Teilnehmeranzahl in Rechnung gestellt, die als Mindestanzahl im Angebot festgehalten ist.
Sofern der Auftragnehmer zur Erfüllung des Vertrages Vereinbarungen mit Dritten getroffen hat, gelten die Stornofristen dieser Vertragspartner (z. B. Raumbuchung in Veranstaltungsorten oder Hotelzimmer). Die Stornogebühren werden dann durch den Auftraggeber übernommen.
§ 5 Änderungsvorbehalt
Der Auftragnehmer behält sich vor, den Inhalt und Ablauf des Schulungsprogramms sowie den Einsatz der Trainer und Dozenten unter Einhaltung des ausgewiesenen Schulungscharakters und während der Veranstaltung im Sinne des Schulungserfolges anzupassen. Dabei gelten für die AHAB-Akademie stets hohe Maßstäbe und Qualitätskriterien entlang aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Organisatorische oder inhaltliche Änderungen durch die AHAB-Akademie führen auf Seiten des Auftraggebers weder zu einem Rücktritt- noch zu einem Minderungsrecht.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich zu einer sorgfältigen Planung und Durchführung der Schulungen. Aus wichtigem Grund, wie bei Erkrankung des Trainers und Dozenten, höherer Gewalt und zu geringer Teilnehmeranzahl ist der Auftragnehmer berechtigt, die Veranstaltungen gegen volle Erstattung bereits gezahlter Teilnahmegebühren auch kurzfristig abzusagen. Etwaige Kosten, die nicht mehr storniert werden können, können beim Auftragnehmer eingefordert werden. Der Auftragnehmer bietet im Falle eines Kursausfalls dem Vertragspartner einen gleichwertigen Ersatz zu einem anderen Kurstermin an.
§ 6 Haftung
Der Auftragnehmer haftet nicht für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten (sog. Kardinalpflichten), Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Vertragswesentliche Pflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Erfüllung vertraut werden darf. Im Falle einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung des Auftragnehmers je Schadensfall begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die Aufsicht des Privateigentums seiner Teilnehmer hat der Auftraggeber Sorge zu tragen.
Die im Rahmen der Aus- und Weiterbildung zur Verfügung gestellten Dokumente werden vom Auftragnehmer nach hohen Qualitätsstandards sowie bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt. Haftung und Gewähr für die Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit und Qualität der Inhalte sind ausgeschlossen.
§ 7 Urheberrecht
Die Weitergabe bzw. Verbreitung von Lehr- und Arbeitsmaterial ist ohne schriftliche Genehmigung der Geschäftsleitung der AHAB-Akademie GmbH nicht gestattet und wird bei Bekanntwerden zivil- und strafrechtlich verfolgt. Die besuchten Schulungen dürfen ohne Zustimmung der Geschäftsleitung der AHAB-Akademie durch den Vertragspartner und seine Teilnehmer nicht in gleicher oder ähnlicher Form unter eigenem Namen und eigener Rechnung angeboten werden. Zuwiderhandlungen ziehen Schadensersatzansprüche der AHAB-Akademie GmbH nach sich.
§8 Geheimhaltung
Der Auftragnehmer und die Dozenten sind verpflichtet, alle geschäftlich bedeutsamen Vorgänge, von denen sie im Zuge der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Kenntnis erhalten haben, Stillschweigen zu bewahren.
§ 9 Datenschutz
Die AHAB-Akademie GmbH unterliegt den Vorschriften der EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) und verarbeitet personenbezogenen Daten unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz. Personenbezogene Daten, Sozialdaten sowie Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen der Auftragserfüllung verarbeitet. Die AHAB-Akademie ist angehalten, mit der gebotenen Sorgfalt darauf hinzuwirken, dass alle Personen, die von ihr mit der Bearbeitung oder Erfüllung dieses Vertrages betraut sind, die gesetzlichen Bestimmungen über den Datenschutz beachten und die aus dem Bereich des Auftraggebers erlangten Informationen nicht an Dritte weitergeben oder sonst verwerten.
Die Datenschutzinformation der AHAB-Akademie, die in der aktuellsten Form unter https://www.ahab- akademie.de/agb abrufbar ist, gilt ergänzend.
§ 10 Gerichtsstand / Anwendbares Recht / Salvatorische Klausel
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder in Verbindung mit diesem Vertrag ist der Sitz des Auftragnehmers, soweit nicht ein ausschließlicher gesetzlicher Gerichtsstand begründet ist. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Regelungen des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsregeln des EGBGB.
Sollten sich eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGBs als rechtsunwirksam erweisen, so wird die Gültigkeit der übrigen Inhalte davon nicht berührt. Unwirksame Bestimmungen werden durch rechtsbeständige Regelungen, die dem angestrebten Zweck des Vertrages möglichst nahekommen, vertraglich ersetzt.
Stand 01.04.2019
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Anmeldung
(1) Jeder Teilnehmer hat sich im Vorfeld über die Inhalte und Rahmenbedingen der Ausbildungen zu informieren. Im Internet (www.ahab-akademie.de) sind alle Informationen und individuellen Teilnahmevoraussetzungen erläutert. Bei Anmeldungen zu Seminaren oder Veranstaltungen innerhalb gesonderter Aktionen gelten mitunter veränderte AGB. Bitte informieren Sie sich entsprechend auf unserer Webseite (www.ahab-akademie.de). Sollte es Abweichungen zwischen den unterschiedlichen Medien der AHAB-Akademie geben, sind ausschließlich die AGB der Webseite der AHAB-Akademie GmbH maßgebend.
(2) Anmeldungen zu unseren Angeboten können über das vollständig ausgefüllte Kontaktformular auf der Webseite www.ahab-akademie.de sowie persönlich per Telefon / E-Mail erfolgen.
Für die Anmeldung sind folgende persönlichen Angaben erforderlich (Pflichtfelder):
- Vorname, Name des Teilnehmers
- Anschrift des Teilnehmers
- Geburtstag des Teilnehmers
- E-Mail-Adresse des Teilnehmers
- Firmenname und Anschrift des Rechnungsträgers
(3) Die Anmeldung wird als Angebot des Vertragspartners (Kunden) auf Abschluss eines Vertrages mit der AHAB-Akademie über die im Buchungsprozess ausgewählten Leistungen verstanden.
(4) Die AHAB-Akademie prüft die Anmeldung im Hinblick auf die aktuellen Rahmenbedingungen (insbesondere Durchführungsmöglichkeiten, Kapazitäten und Teilnahmevoraussetzungen) und nimmt das Angebot durch Übersendung einer Buchungsbestätigung an. Ein Anspruch auf Annahme der Anmeldung besteht nicht.
(5) Der Vertragspartner ist verpflichtet, die in der Buchungsbestätigung enthaltenen persönlichen Angaben unverzüglich zu prüfen. Insbesondere die Rechnungs- und Anmeldedaten (Name, Anschrift, Geburtsdatum, ggf. abweichender Rechnungsempfänger).
(6) Etwaige Unrichtigkeiten sind der AHAB-Akademie GmbH unverzüglich mitzuteilen. Nach Bearbeitung der Änderungswünsche erhält der Vertragspartner eine entsprechende Bestätigung in Textform (postalisch oder per E-Mail). Ohne eine solche Bestätigung gelten Änderungswünsche als nicht von uns angenommen.
(7) Sind Vertragspartner und Teilnehmer nicht identisch (z. B. wenn der Arbeitgeber für die Teilnahme eines Mitarbeiters bezahlt), ist die Anmeldung unter den Kontaktdaten des Vertragspartners vorzunehmen und der Teilnehmer namentlich zu benennen.
Kontaktdaten:
- AHAB-Akademie GmbH
- Grünauer Straße 3
- 12557 Berlin
- Tel.: 030-986019970
- E-Mail: kundenservice@ahab-akademie.de
- Internet: www.ahab-akademie.de
Hinweise zum Online-Bestellprozess
(8) Die Darstellung der Aus- und Fortbildungen sowie sonstigen Leistungen auf der Webseite der AHAB-Akademie stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(9) Der Bestellprozess über die Webseite der AHAB-Akademie umfasst in der Regel folgende Schritte:
- Auswahl des gewünschten Angebots (z. B. Aus- oder Fortbildung, Online-Learning) und Aufruf der Detailseite,
- Betätigung des Buttons zur Anmeldung/Buchung und Aufruf des Anmeldeformulars,
- Eingabe der erforderlichen persönlichen Daten sowie ggf. der Daten eines abweichenden Rechnungsempfängers,
- Auswahl der gewünschten Zahlungsart (soweit angeboten),
- Anzeige einer Zusammenfassung der Buchungsdaten (Übersichtsseite) mit der Möglichkeit zur Überprüfung und Korrektur der eingegebenen Daten,
- Abgabe eines rechtsverbindlichen Angebots durch Betätigung des hierfür vorgesehenen Bestell- bzw. Buchungsbuttons (z. B. „zahlungspflichtig buchen“ oder eine gleichwertige eindeutige Formulierung).
(9) Vor Abgabe der Buchung hat der Vertragspartner jederzeit die Möglichkeit, Eingabefehler zu erkennen und zu korrigieren, indem er die auf der Übersichtsseite bereitgestellten Änderungsfunktionen nutzt oder im Browser die „Zurück“-Funktion verwendet und das Anmeldeformular entsprechend anpasst.
(10) Die Vertragssprache ist Deutsch.
(11) Der Vertragstext (bestehend aus Buchungsdaten, AGB und ggf. weiteren Vertragsbedingungen) wird von der AHAB-Akademie im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen gespeichert. Der Vertragspartner erhält die wesentlichen Vertragsinhalte, insbesondere die Buchungsbestätigung, die geltenden AGB und gesetzlich erforderliche Informationen, in Textform (z. B. per E-Mail). Ein darüber hinausgehender Online-Zugriff auf den vollständigen Vertragstext durch den Vertragspartner wird nur bereitgestellt, sofern dies im Rahmen eines Kundenkontos oder eines ähnlichen Systems ausdrücklich angeboten wird.
(12) Die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird dem Vertragspartner im Buchungsprozess zur Verfügung gestellt und kann auf der Webseite der AHAB-Akademie eingesehen und gespeichert werden.
§ 2 Zahlungsbedingungen, Gebühren und Mahnkosten
(1) Die jeweils gültigen Teilnahmegebühren für Aus- und Fortbildungen, Online-Learnings sowie gegebenenfalls anfallende Reisekostenpauschalen oder Paketpreise ergeben sich aus den aktuellen Medien der AHAB-Akademie. Sollte es Abweichungen zwischen der Online- und Print-Version geben, ist ausschließlich die Webseite der AHAB-Akademie maßgebend.
(2) Für eine eindeutige Zuordnung der Geldeingänge sind bei sämtlichen Zahlungen stets Kunden- und Rechnungsnummer anzugeben. Ausschlaggebend für die rechtzeitige Zahlung ist der Zeitpunkt der Gutschrift auf unserem Konto.
(3) Der Vertragspartner ist verpflichtet, den in der Rechnung ausgewiesenen Betrag spätestens innerhalb von 10 Werktagen nach Rechnungsdatum vollständig zu begleichen. Bei Anmeldungen innerhalb der drei Wochen vor Seminar- bzw. Leistungsbeginn ist der Rechnungsbetrag sofort fällig. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht erst, wenn der vollständige Rechnungsbetrag bei der AHAB-Akademie eingegangen ist.
(4) Zahlungen können im Rahmen der im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten erfolgen.
(5) Kontoverbindung:
AHAB-Akademie GmbH
Berliner Sparkasse
BIC: BELADEBEXXX
IBAN: DE48 1005 0000 0191 2552 54
(6) Gerät der Vertragspartner mit der Zahlung in Verzug, berechnen wir für die erste Mahnung eine Mahngebühr in Höhe von 7,50 Euro inkl. MwSt. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Nach erfolgloser Mahnung kann das gerichtliche Mahn- bzw. Inkassoverfahren eingeleitet werden.
(7) Der Vertragspartner verpflichtet sich, bei Nutzung des SEPA-Lastschriftverfahrens für ausreichende Kontodeckung zu sorgen. Kann eine Lastschrift aus Gründen, die nicht von der AHAB-Akademie zu vertreten sind, nicht eingelöst werden (z. B. mangels Kontodeckung, unberechtigter Widerspruch), hat der Vertragspartner die hieraus entstehenden Bankgebühren sowie etwaige weitere Kosten zu tragen. Gleiches gilt für sonstige, von ihm zu vertretende Rückbuchungen. Die gesetzlichen Verzugszinsen bleiben unberührt.
(8) Übernachtungs-, Fahrt- und Verpflegungskosten (z. B. Frühstück, Abendessen) sowie individuelle Zusatzleistungen sind – sofern nicht ausdrücklich im Angebot als inbegriffen ausgewiesen – nicht Bestandteil der Teilnahmegebühr und direkt mit dem jeweiligen Leistungserbringer (z. B. Hotel) abzurechnen.
§ 3 Rechnung und Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung beim Vertragspartner zustande. Nimmt der Teilnehmer ausnahmsweise ohne zuvor zugegangene Buchungsbestätigung an einer Leistung der AHAB-Akademie teil, kommt der Vertrag mit Beginn der Leistungserbringung zustande. In diesem Fall gelten die bei Anmeldung bzw. im Angebot ausgewiesenen Konditionen (insbesondere Teilnahmegebühren und Leistungsumfang).
(2) Die Fälligkeit des Rechnungsbetrages und die Zahlungsvoraussetzungen richten sich nach § 2 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Ein Anspruch auf Inanspruchnahme der gebuchten Leistungen besteht erst, wenn der vollständige Rechnungsbetrag bei der AHAB-Akademie eingegangen ist.
(3) Bei Bestellung von Gebrauchsgütern, wie z. B. Lehrbüchern, Datenträgern oder Unterrichtsmaterialien, erfolgt der Versand grundsätzlich erst nach Zahlungseingang. Gesetzliche Widerrufsrechte des Vertragspartners bleiben unberührt.
§ 4 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbraucher im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(2) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen zu. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
(3) Im Falle von Warenlieferungen (z. B. Lehrmaterialien in Papierform oder auf Datenträgern) beginnt die Widerrufsfrist ab dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen hat.
(4) Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der Kunde die AHAB-Akademie schriftlich, mittels einer eindeutigen Erklärung, über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Der Kunde kann hierfür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
(5) Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung vor Ablauf der Widerrufsfrist.
(6) Wenn der Kunde diesen Vertrag widerruft, haben wir alle Zahlungen, die wir vom Kunden erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass der Kunde eine andere Art der Lieferung, als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen 15 Werktagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrages bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das der Kunde bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, mit dem Kunden wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden dem Kunden wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
(7) Bei Warenlieferungen können wir die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis der Kunde den Nachweis erbracht hat, dass er die Waren zurückgesandt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
(8) Das gesetzliche Widerrufsrecht besteht nicht in den gesetzlich geregelten Ausnahmefällen, insbesondere nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB), sowie in weiteren in § 312g Abs. 2 BGB genannten Fällen.
(9) Für Fernlehrgänge nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) gelten hinsichtlich des Widerrufsrechts darüber hinaus die besonderen gesetzlichen Vorschriften sowie die Widerrufsbelehrung im jeweiligen Fernunterrichtsvertrag.
§ 5 Besonderheiten beim Widerrufsrecht für digitale Inhalte
(1) Die nachstehenden Regelungen gelten für Verträge über die Bereitstellung digitaler Inhalte, insbesondere Online-Learning, digitale Kursunterlagen, E-Learning-Module und vergleichbare Leistungen, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden. Hierunter fallen auch digitale Inhalte, die im Rahmen von Abo-Modellen bereitgestellt werden.
(2) Für digitale Inhalte steht Verbrauchern grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu.
(3) Das Widerrufsrecht des Kunden erlischt bei einem Vertrag zur Lieferung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, nur dann vorzeitig, wenn
- der Kunde ausdrücklich zustimmt, dass wir mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und
- der Kunde bestätigt, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert, und
- wir dem Kunden eine Bestätigung über den Vertragsabschluss unter Wiedergabe dieser Zustimmung und Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung stellen (§ 356 Abs. 5 BGB).
(4) Hat der Kunde keine ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn der Ausführung und keinen Verzicht auf sein Widerrufsrecht erklärt, kann er den Vertrag innerhalb der Widerrufsfrist widerrufen, auch wenn die digitalen Inhalte bereits freigeschaltet wurden. In diesem Fall wird der Zugang zu den digitalen Inhalten nach Eingang der Widerrufserklärung gesperrt und bereits geleistete Zahlungen werden im gesetzlichen Umfang erstattet.
(5) Für digitale Inhalte, die im Rahmen von Fernlehrgängen nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz bereitgestellt werden, gelten ergänzend die fernunterrichtsrechtlichen Bestimmungen sowie die Widerrufsbelehrung im jeweiligen Fernunterrichtsvertrag. Soweit sich hieraus Abweichungen ergeben, gehen die fernunterrichtsrechtlichen Bestimmungen vor.
§ 6 Rechtlicher Hinweis zur Anwendung des vermittelten Wissens und der erlernten Kompetenzen
(1) Die in unseren Aus- und Fortbildungen vermittelten Inhalte dienen der Erweiterung von Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung.
(2) Sie befähigen die Absolvent:innen nicht automatisch zur Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten oder zur Durchführung medizinischer Diagnosen und Therapien. Heilbehandlungen sowie Diagnosen dürfen ausschließlich von entsprechend ausgebildetem und gesetzlich berechtigtem Fachpersonal (z. B. Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen, approbierten Therapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen) durchgeführt werden. Dazu sind insbesondere folgende Gesetze und Vorschriften zu beachten: Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz), Bundesärzteordnung, Gesetz über den Beruf der Psychotherapeutin und des Psychotherapeuten, Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz – MPhG), Gesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (Ergotherapeutengesetz – ErgThG), Gesetz über den Beruf des Logopäden.
(3) Absolvent:innen der Aus- und Fortbildungen dürfen gesundheitsbezogene Maßnahmen – etwa zur Linderung, Heilung oder Erkennung von Beschwerden – nur dann eigenverantwortlich anwenden, wenn sie über die dafür notwendige Qualifikation sowie eine behördliche Erlaubnis verfügen. Wir verweisen insbesondere auf das Verbot der Ausübung der Heilkunde ohne Erlaubnis (§ 5 HeilprG). Unsere Aus- und Fortbildungen ersetzen keine medizinische Ausbildung und erheben keinen Anspruch auf die Befähigung zur Heilkunde im rechtlichen Sinne.
(4.) Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre berufliche Qualifikation zur eigenverantwortlichen Anwendung der vermittelten Inhalte berechtigt, oder ob eine Teilnahme für Ihren konkreten Tätigkeitsbereich geeignet ist, empfehlen wir, sich vorab bei einer fachkundigen Stelle (z. B. Kammern, Gesundheitsämtern, Berufsverbänden) zu informieren.
(5) Die AHAB-Akademie GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus einer unsachgemäßen oder unzulässigen Anwendung der vermittelten Inhalte resultieren – insbesondere dann, wenn diese ohne entsprechende berufliche Qualifikation oder gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis erfolgt. Hiervon unberührt bleiben Ansprüche wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
§ 7 Zertifikat, Fortbildungsnachweis und Urkunde
(1) Für den Erhalt eines Zertifikats, Fortbildungsnachweises oder einer Urkunde ist die vollständige Teilnahme an dem jeweiligen Lernangebot erforderlich. Fehlen Teilnehmer an mehr als einem akademischen Viertel der Unterrichtszeit pro Ausbildungstag, besteht kein Anspruch auf Aushändigung eines Zertifikats, Fortbildungsnachweises oder einer Urkunde.
(2) Bei Online-Learnings und Blended-Learnings setzt der Erhalt eines Zertifikats, Fortbildungsnachweises oder einer Urkunde darüber hinaus voraus, dass sämtliche im jeweiligen Kurs ausgewiesenen Lerninhalte (insbesondere alle Lernpfade einschließlich zugehöriger Lernressourcen, Lernerfolgskontrollen, Tests sowie ggf. vorgesehene Lehrproben oder vergleichbare Leistungsnachweise) vollständig und erfolgreich absolviert wurden.
(3) Die Herausgabe von Teilnahmebescheinigungen, Zertifikaten, Fortbildungsnachweisen und Urkunden erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung der jeweiligen Seminargebühr bzw. des vereinbarten Entgelts. Nach Zahlungseingang werden die entsprechenden Bescheinigungen digital zugesandt.
(4) Für den erneuten Versand (innerhalb von 36 Monaten nach Zugangsende) von Zertifikaten, Fortbildungsnachweisen oder Urkunden wird vor diesem eine Servicegebühr in Höhe von 10 Euro inkl. MwSt. erhoben.
§ 8 Vergünstigungen, Gutscheine und Rabatte
(1) Vergünstigungen, Gutscheine und Rabatte aus Werbeaktionen, Promotions oder Sonderkampagnen (nachfolgend gemeinsam „Aktionen“) ergeben sich aus den jeweils aktuellen Informationen auf der Webseite der AHAB-Akademie. Aktionsangebote sind auf den dort angegebenen Zeitraum sowie die jeweils beschriebenen Leistungen beschränkt.
(2) Sofern in der jeweiligen Aktion nichts Abweichendes geregelt ist, gelten Vergünstigungen, Gutscheine und Rabatte ausschließlich für die Teilnahmegebühr der ausgewiesenen Aus- und Fortbildungen bzw. Online-Learnings. Sie gelten insbesondere nicht für zusätzliche Leistungen wie Unterkunft, Verpflegung, Anreise, Versicherungen oder sonstige Zusatzpakete.
(3) Eine Kombination unterschiedlicher Vergünstigungen, Gutscheine und Rabatte für dieselbe Anmeldung ist grundsätzlich nicht möglich, es sei denn, die AHAB-Akademie gestattet dies im Einzelfall ausdrücklich.
(4) Für ausgewählte Produkte gewährt die AHAB-Akademie einen Frühbucherrabatt („Early Bird“). Der Early-Bird-Rabatt ist nicht mit anderen Vergünstigungen, Gutscheinen oder Rabatten kombinierbar.
(5) Gutscheine sind, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, ab Tag der Ausstellung für 3 Jahre gültig und einlösbar. Ist kein Datum angegeben, verjähren vertragliche Ansprüche aus Gutscheinen innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfrist. Aktionsgutscheine mit ausdrücklich befristeter Einlösefrist können nach Ablauf dieser Frist nicht mehr verwendet werden.
(6) Gutscheine sind, sofern nicht ausdrücklich als personengebunden gekennzeichnet, übertragbar. Personengebundene Gutscheine dürfen nur von der auf dem Gutschein genannten Person eingelöst werden.
(7) Eine Barauszahlung von Vergünstigungen, Rabatten oder Gutscheinwerten ist ausgeschlossen. Dies gilt auch für etwaige Restguthaben, sofern der Gutscheinwert den Rechnungsbetrag übersteigt, soweit in der jeweiligen Aktion nicht ausdrücklich etwas anderes geregelt ist und gesetzliche Bestimmungen dem nicht entgegenstehen.
(8) Wird ein Vertrag, bei dem ein Gutschein oder ein Rabatt eingesetzt wurde, wirksam widerrufen oder storniert, wird ein eingesetzter Gutschein – soweit rechtlich zulässig – als Gutschein wieder gutgeschrieben; eine Barauszahlung des Gutscheinwertes erfolgt nicht. Ein gewährter Aktionsrabatt (z. B. prozentualer Nachlass ohne Gutschein) entfällt im Falle eines Widerrufs oder einer Stornierung und kann bei einer etwaigen Neubuchung nur im Rahmen der dann geltenden Aktionsbedingungen erneut in Anspruch genommen werden.
(9) Die AHAB-Akademie behält sich vor, Rabatt- und Gutscheinaktionen jederzeit zu ändern, zu verlängern oder vorzeitig zu beenden. Für bereits unter den beworbenen Bedingungen zustande gekommene Verträge bleiben die zum Zeitpunkt der Buchung geltenden Aktionskonditionen unberührt.
§ 9 Stornierungsbedingungen
Die nachfolgenden Stornierungsbedingungen gelten für entgeltliche Aus- bzw. Fortbildung (Präsenzseminar, Live-Online-Seminar), Online-Learnings sowie sonstige kostenpflichtige Leistungen der AHAB-Akademie, soweit nicht im Einzelfall abweichende Regelungen (z. B. bei Fernlehrgängen oder Reiseleistungen) getroffen werden.
Für Fernlehrgangsverträge nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) gelten vorrangig die in § 13 dieser AGB sowie im jeweiligen Fernunterrichtsvertrag geregelten Kündigungs- und Stornobedingungen.
Stornierungen sind ausschließlich in Textform an uns zu richten. Sie gelten nur dann als rechtsverbindlich, wenn wir ihren Eingang und ihre Akzeptanz dem Vertragspartner ebenfalls schriftlich (Fax, Post oder E-Mail) bestätigen.
Das gesetzliche Widerrufsrecht nach §§ 4 und 5 dieser AGB sowie den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften bleibt von den nachfolgenden vertraglichen Stornoregelungen unberührt.
Vertragliche Stornierungsfristen (zusätzlich zum Widerrufsrecht)
(1) Neben dem gesetzlichen Widerrufsrecht räumt die AHAB-Akademie dem Vertragspartner nach Ablauf der Widerrufsfrist folgende vertragliche Stornierungsmöglichkeiten ein:
- Stornierung bis 30 Tage vor Beginn der Aus- bzw. Fortbildung (Präsenzseminar, Live-Online-Seminar):
- Es fällt eine Stornierungsgebühr in Höhe von 39 Euro an.
- Stornierung ab 20 Tagen vor Beginn bzw. nach Beginn der Aus- bzw. Fortbildung (Präsenzseminar, Live-Online-Seminar) :
- Eine Stornierung ist grundsätzlich nicht mehr möglich; die volle Teilnahmegebühr ist zu entrichten. Dem Vertragspartner bleibt der Nachweis vorbehalten, dass uns ein geringerer Schaden entstanden ist.
(2) Beginn Präsenz-Seminar / Live-Online-Seminar
Die Präsenz-Seminare und/oder Live-Online-Seminare gelten als begonnen, sobald die erste Veranstaltungsleistung (z. B. erster Seminartag, erste Live-Online-Einheit) stattgefunden hat oder – bei rein digitalen Angeboten – die vereinbarte Leistungsperiode angelaufen ist.
Online-Learning
(3) Die Lerndienstleistung bei einem Online-Learning beginnt grundsätzlich mit dem erstmaligen aktiven Zugriff des Teilnehmers auf das bereitgestellte Lernmaterial (z. B. erstes Modul, Video, Skript oder Test). Die Registrierung auf der Online-Lernplattform sowie das bloße Einloggen oder Aufrufen der Kursübersicht gelten dabei nicht als Beginn der Lerndienstleistung, sondern stellen lediglich die technische Voraussetzung dar.
(4) Nach Eingang der Bestellung wird der Teilnehmer in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen für die Online-Lernplattform freigeschaltet. Auf Wunsch kann ein abweichender Starttermin schriftlich (z. B. per E-Mail an kundenservice@ahab-akademie.de) vereinbart werden.
(5) Die im Angebot ausgewiesene Zugriffsdauer bleibt von einem späteren Starttermin unberührt und endet nach Ablauf des vertraglich vereinbarten Zeitraums. Danach gilt die Leistung der AHAB-Akademie GmbH als vollständig erbracht. Das gesetzliche Widerrufsrecht richtet sich jedoch ausschließlich nach den Bestimmungen der §§ 4 und 5 dieser AGB und nicht nach der Zugriffsdauer.
Vertretung und Nichterscheinen
(6) Bis zum Tag des Seminar- bzw. Kursbeginns kann statt des angemeldeten Teilnehmers ein Vertreter benannt werden, sofern dieser die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt. Für die Benennung eines Vertreters entstehen keine zusätzlichen Kosten.
(7) Bei Nichterscheinen oder Nichtinanspruchnahme der Leistung ohne form- und fristgerechte Stornierung besteht kein Anspruch auf (Teil-)Rückerstattung oder kostenfreie Umbuchung. Bestellte gedruckte Unterlagen sind von der Stornierung ausgeschlossen und werden gesondert in Rechnung gestellt.
Zahlungspflicht und Schadensnachweis
(8) Eine Stornierung befreit nicht von der Zahlungspflicht, sofern sie nicht form- und fristgerecht entsprechend den vorstehenden Regelungen erfolgt.
(9) Sollte ohne Beachtung der Stornierungsbedingungen ein Seminartermin nicht wahrgenommen werden, besteht kein Anspruch auf eine kostenfreie Wiederholungsmöglichkeit.
Rückerstattung und Verjährung
(10) Der Rückzahlungsanspruch aus einer zulässigen Stornierung unterliegt der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren, beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem der Vertrag (die Anmeldung) zustande gekommen ist.
(11) Sollte aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung (Rechnung) von Seiten der AHAB-Akademie GmbH storniert werden, wird keine Stornierungsgebühr erhoben. Der bereits gezahlte Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen zurückerstattet, sofern kein geeigneter Alternativtermin vereinbart werden kann.
Fernlehrgangsverträge (ZFU)
(12) Im Falle eines Fernlehrgangsvertrages nach den Vorgaben des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) gelten gesonderte Kündigungs- und Stornierungsbedingungen gemäß § 13 dieser AGB sowie den Bestimmungen des jeweiligen Fernunterrichtsvertrages.
Reiseleistungen
(13) Für separat gebuchte Reiseleistungen oder pauschal angebotene Reisebestandteile (z. B. Unterkunfts- und Verpflegungspakete, ggf. inkludierte Rahmenprogramme) können abweichende Stornobedingungen gelten. Diese werden im jeweiligen Angebot ausgewiesen oder dem Vertragspartner im Rahmen des Buchungsprozesses in Textform mitgeteilt und gehen den vorstehenden Regelungen vor, soweit sie von diesen abweichen.
§ 10 Umbuchungsmöglichkeiten
(1) Begriff der Umbuchung und Verhältnis zur Stornierung
Eine Umbuchung liegt vor, wenn der Vertragspartner den bereits gebuchten Teilnahmeplatz auf einen anderen Termin oder auf ein anderes, gleich- oder höherwertiges Angebot der AHAB-Akademie verlegen möchte, ohne den zugrundeliegenden Vertrag zu beenden. Die Regelungen des § 10 (Stornierungsbedingungen) bleiben unberührt; insbesondere ersetzt eine Umbuchung nicht in jedem Fall eine Stornierung.
(2) Kostenfreie Umbuchung bei wichtigen Gründen
Umbuchungen sind im Rahmen mehrteiliger bzw. längerfristiger Ausbildungen und nur beim Vorliegen der nachfolgend genannten wichtigen Gründe kostenfrei zulässig:
- nachweisbare Erkrankung des Teilnehmers (Vorlage eines ärztlichen Attests),
- Todesfall eines Verwandten ersten Grades (Kopie der Sterbeurkunde).
Die Nachweise sind der AHAB-Akademie vorzulegen. Die Umbuchung erfolgt vorbehaltlich verfügbarer Plätze auf einen von der AHAB-Akademie angebotenen Alternativtermin.
(3) Umbuchung aus sonstigen Gründen
Für Umbuchungen aus anderen als den in Absatz 2 genannten Gründen wird eine Umbuchungsgebühr in Höhe von 50 % des ursprünglich in Rechnung gestellten Seminarpreises erhoben. Bei Ausbildungen mit mehreren Modulen gilt als Berechnungsgrundlage der anteilige Preis des umgebuchten Moduls.
(4) Verfügbarkeit und Ersatztermine
Ein Anspruch auf Umbuchung zu einem bestimmten Termin oder auf ein bestimmtes Angebot besteht nicht. Umbuchungen können nur im Rahmen der von der AHAB-Akademie angebotenen Alternativtermine und vorhandenen Kapazitäten vorgenommen werden.
§ 11 Organisatorische Änderungen und Absage von Veranstaltungen
(1) Die AHAB-Akademie ist berechtigt, ausgeschriebene Termine, Veranstaltungsorte, den Programm- bzw. Zeitablauf sowie den Einsatz der Ausbilder (Trainer:innen, Dozent:innen) aus organisatorischen Gründen zu ändern, sofern hierdurch der Charakter der Veranstaltung und das vereinbarte Ausbildungsziel nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Entsprechende Änderungen werden dem Teilnehmer in der Regel bis spätestens drei Tage vor Seminarbeginn in Textform (z. B. per E-Mail) mitgeteilt. Zu diesem Zweck hat der Teilnehmer die bei der Anmeldung angegebenen Kommunikationswege (Postanschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer etc.) regelmäßig zu prüfen und Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Für Nachteile, die aus fehlerhaften oder veralteten Kontaktangaben des Vertragspartners entstehen, haftet die AHAB-Akademie nicht.
(2) Die AHAB-Akademie behält sich ferner vor, den inhaltlichen Ablauf des Seminarprogramms sowie den Einsatz der Trainer:innen und Dozent:innen unter Einhaltung des ausgewiesenen Seminarcharakters auch während der Veranstaltung im Sinne des Seminarerfolgs anzupassen. Dabei gelten stets die hohen Qualitätsstandards der AHAB-Akademie unter Berücksichtigung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes. Solche organisatorischen oder inhaltlichen Änderungen berechtigen den Vertragspartner weder zum Rücktritt vom Vertrag noch zur Minderung der Teilnahmegebühr, sofern die vereinbarte Leistung im Wesentlichen erhalten bleibt. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
(3) Die AHAB-Akademie verpflichtet sich zu einer sorgfältigen Planung und Durchführung der Seminare. Wir sind jedoch aus wichtigem Grund – insbesondere bei Erkrankung des Trainers oder Dozenten, höherer Gewalt, behördlichen Anordnungen oder bei Unterschreitung einer Mindestteilnehmerzahl von 4 – berechtigt, Veranstaltungen auch kurzfristig (bis zu drei Tage vor Seminarbeginn) abzusagen. In diesem Fall werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren vollständig erstattet. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Buchung von Unterkünften sowie von Flug- oder Bahntickets.
§ 12 Besonderheiten bei Fernlehrgängen und Online-Learnings
(1) Begriffsbestimmungen
- „Online-Learnings“ sind digitale Lernangebote der AHAB-Akademie, die über eine Online-Plattform zeit- und ortsunabhängig absolviert werden (z. B. Lernvideos, Web-based-Trainings, interaktive Lerneinheiten, digitale Skripte, Downloads).
- „Online-Learnings mit ZFU-Nummer“ sind Online-Learnings, die als Fernlehrgänge nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) staatlich zugelassen sind und eine entsprechende Zulassungsnummer der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) tragen.
- „Online-Learnings ohne ZFU-Nummer“ sind alle Online-Learnings, die nicht der Zulassung nach dem FernUSG unterliegen.
(2) Fernlehrgänge (Online-Learnings mit ZFU-Nummer)
Der Fernlehrgang beginnt mit dem Tag der Anmeldung und wird mit einer Anmeldebestätigung und Rechnung bestätigt. Für Vertragsänderungen ist der Tag der Anmeldung maßgebend.
Für Fernlehrgänge wird ein gesonderter Fernunterrichtsvertrag nach den Vorgaben des FernUSG geschlossen. Dieser regelt insbesondere Mindestlaufzeit, Vergütung, Kündigungsrechte und weitere fernunterrichtsrechtlich relevante Punkte. Soweit Regelungen des Fernunterrichtsvertrages von diesen AGB abweichen, gehen die fernunterrichtsrechtlichen Bestimmungen vor.
Mindestlaufzeit und Laufzeit
Die Mindestlaufzeit eines Fernlehrgangs ergibt sich aus dem zugestellten Fernunterrichtsvertrag und ist im jeweiligen Angebot ausdrücklich ausgewiesen.
Kündigungsrechte und -fristen
- Lehrgangsdauer ab 6 Monaten:
- Beträgt die Lehrgangsdauer mindestens sechs Monate, kann der Teilnehmer den Fernunterrichtsvertrag erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von sechs Wochen kündigen. Nach Ablauf des ersten Halbjahres ist eine Kündigung jederzeit mit einer Frist von drei Monaten möglich.
- Lehrgangsdauer bis zu 6 Monaten:
- Bei einer Lehrgangsdauer von sechs Monaten oder weniger ist keine weitere ordentliche Kündigungsmöglichkeit vorgesehen.
Form der Kündigung
Kündigungen sind ausschließlich in (schriftlicher) Textform (Post oder E-Mail) an uns zu richten. Sie gelten nur dann als rechtsverbindlich, wenn wir deren Eingang und Akzeptanz schriftlich (ebenfalls per Fax, Post oder E-Mail) bestätigen.
Außerordentliche Kündigung
Das Recht beider Vertragsparteien, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen, bleibt unberührt.
Stornierung und Gebühren
Im Falle einer Stornierung werden für Fernlehrgänge keine gesonderten Stornierungsgebühren erhoben; es gelten die gesetzlichen und vertraglich vereinbarten Kündigungsregelungen des Fernunterrichtsvertrages.
(3) Verlängerung von Fernlehrgangs- und Zugriffsdauern
Eine Verlängerung der Fernlehrgangsdauer oder der Zugriffsdauer auf Kursmaterialien ist schriftlich für jeden folgenden Monat möglich und wird jeweils mit einer Verwaltungsgebühr berechnet, soweit im Fernunterrichtsvertrag oder im jeweiligen Angebot nichts Abweichendes geregelt ist.
(4) Angebote als Online-Learning (Online-Learnings ohne ZFU-Nummer)
Die Zugangsdauer zum Online-Learning ist im jeweiligen Angebot ausgewiesen und wird für diesen Zeitraum gewährt. Der Zugang zur Online-Lernplattform kann anschließend kostenpflichtig verlängert werden.
Der Teilnehmer hat die Möglichkeit, vorab schriftlich (z. B. per E-Mail an kundenservice@ahab-akademie.de) einen abweichenden Starttermin zu vereinbaren. Dies berührt nicht die im Angebot angegebene Zugriffsdauer auf das Online-Learning. Die Regelungen zum Widerrufsrecht nach §§ 4 und 5 bleiben hiervon unberührt.
(5) Lernwelt-Gesundheit (Abo)
Für das von der AHAB-Akademie angebotene Lernwelt-Gesundheit (Abo) gelten eigenständige Allgemeine Geschäftsbedingungen („AGB – AHAB-Akademie Lernwelt-Abo“), die dem Kunden im Buchungsprozess gesondert zur Verfügung gestellt werden. Die vorliegenden AGB gelten für das Lernwelt-Abo nur ergänzend, soweit in den AGB des Lernwelt-Abos keine spezielleren oder abweichenden Regelungen getroffen werden.
§ 13 Sonder- und Werbeaktionen
(1) Für bestimmte Aktionen, Sonderangebote und Promotions (z. B. zeitlich befristete Rabattaktionen, Paketangebote, spezielle Online-Kampagnen) können zusätzliche oder abweichende Bedingungen gelten. Diese ergeben sich aus den jeweiligen Angebotsdetails und den im Zusammenhang mit der Aktion veröffentlichten Sonderbedingungen.
(2) Soweit in den Sonderbedingungen einer Aktion ausdrücklich etwas anderes geregelt ist, gehen diese Regelungen den Bestimmungen dieser AGB für die betroffene Aktion vor. Im Übrigen gelten die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, insbesondere § 9 (Vergünstigungen, Gutscheine und Rabatte).
§ 14 Haftung
(1) Die AHAB-Akademie GmbH haftet unbeschränkt
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- im Falle der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
- nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie
- in den Fällen, in denen zwingende gesetzliche Haftungsregelungen bestehen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die AHAB-Akademie GmbH nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (sog. Kardinalpflicht). In diesen Fällen ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
(3) Für Unfälle, Diebstahl oder Beschädigungen von mitgebrachten Gegenständen der Teilnehmer (z. B. Kleidung, Mützen, elektronische Geräte, Wertgegenstände) besteht keine Haftungspflicht seitens der AHAB-Akademie GmbH, sofern nicht einer der in Absatz 1 genannten Haftungsgründe vorliegt. Für die Beaufsichtigung seines Privateigentums ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Ergänzend gelten die Regelungen in § 12 dieser AGB.
(4) Die im Rahmen der Aus- und Weiterbildung zur Verfügung gestellten Dokumente und Inhalte werden von der AHAB-Akademie GmbH nach hohen Qualitätsstandards sowie nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt. Gleichwohl übernimmt die AHAB-Akademie GmbH keine Gewähr für die inhaltliche Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit und Qualität der Unterlagen. Eine Haftung für Schäden, die ausschließlich auf der Nutzung oder Umsetzung der vermittelten Inhalte beruhen, ist ausgeschlossen, sofern nicht einer der in Absatz 1 genannten Haftungsgründe vorliegt. Die in den Aus- und Fortbildungen bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle medizinische, therapeutische, rechtliche oder sonstige Fachberatung.
(5) Sollten Teilnehmer im Rahmen von Werbeaktionen oder Sonderpromotions unentgeltliche Geschenke, Produkte oder Proben erhalten, haftet die AHAB-Akademie GmbH nicht für deren Qualität, Inhalt oder die Folgen einer Anwendung, soweit nicht einer der in Absatz 1 genannten Haftungsgründe vorliegt oder eine gesetzlich zwingende Haftung (insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz) eingreift.
§ 15 Urheberrechte und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche im Rahmen der Aus- und Fortbildungen zur Verfügung gestellten Unterlagen, Skripte, Präsentationen, Kurspläne, Konzepte, Videos, Audiodateien, Online-Inhalte und sonstigen Lehr- und Arbeitsmaterialien (nachfolgend „Unterlagen“) sind urheberrechtlich oder sonst rechtlich geschützt. Alle Rechte hieran verbleiben bei der AHAB-Akademie GmbH bzw. den jeweils berechtigten Rechteinhabern.
(2) Den Teilnehmern wird an den Unterlagen ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht eingeräumt, das ausschließlich zur eigenen Fort- und Weiterbildung im Rahmen der gebuchten Aus- oder Fortbildung genutzt werden darf. Eine darüberhinausgehende Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung, Übersetzung oder sonstige Verwertung der Unterlagen, ist ohne vorherige ausdrückliche schriftliche Zustimmung der AHAB-Akademie GmbH unzulässig.
(3) Die Weitergabe, Verbreitung oder sonstige Überlassung von Unterlagen an Dritte – gleich in welcher Form (z. B. als Ausdruck, PDF, Scan, Screenshot, Download-Link oder über Lernplattformen) – ist ohne schriftliche Genehmigung der AHAB-Akademie GmbH nicht gestattet. Die besuchten Seminare dürfen ohne Zustimmung der Geschäftsleitung durch den Teilnehmer/Vertragspartner nicht in gleicher oder ähnlicher Form unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung angeboten oder beworben werden.
(4) Unterlagen, Dokumente, vermittelte Kurspläne und -konzepte dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung der AHAB-Akademie GmbH nicht unter eigener Firmierung in Online-Schulungen, Kursen, E-Learning-Programmen oder sonstigen Lehrformaten (z. B. IKT-basierte Selbstlernprogramme) verwendet werden.
(5) In Aus- und Fortbildungsangeboten, die in sogenannte Präventionskurse einweisen (z. B. nach § 20 SGB V von der Zentralen Prüfstelle Prävention – ZPP – zertifizierte Programme), stellt die AHAB-Akademie den Teilnehmern Stundenverlaufspläne und Teilnehmerunterlagen für den Einsatz in entsprechenden Präventionskursen zur Verfügung. Den in das jeweilige Präventionsprogramm eingewiesenen Trainer:innen/Kursleiter:innen wird hierfür ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an diesen Unterlagen eingeräumt, das ausschließlich für die Durchführung der jeweiligen Präventionskurse gemäß dem vermittelten Programm genutzt werden darf. Eine weitergehende Nutzung, insbesondere die Änderung des Programms, die Verwendung unter anderer Firmierung oder Marke sowie die Weitergabe der Unterlagen an andere Trainer:innen oder Einrichtungen, ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der AHAB-Akademie GmbH untersagt.
(6) Für von der AHAB-Akademie ausgebildete Trainer:innen (Absolvent:innen von AHAB-Aus- und Fortbildungen), die Unterlagen der AHAB-Kursprogramme im Rahmen ihrer Tätigkeit einsetzen, gelten im Übrigen die jeweils vereinbarten besonderen Nutzungsbedingungen (z. B. Lizenz- oder Trainervereinbarungen). Diese sind insbesondere verpflichtet, die ihnen zur Verfügung gestellten digitalen Unterlagen angemessen vor unbefugter Nutzung zu schützen (z. B. durch Copyright-Hinweise, geeignete technische Einstellungen wie das Unterbinden von Druck- oder Downloadfunktionen, soweit möglich).
(7) Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieses Paragraphen können zivilrechtliche Ansprüche der AHAB-Akademie GmbH (insbesondere auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz) nach sich ziehen. Die AHAB-Akademie GmbH behält sich darüber hinaus vor, in geeigneten Fällen rechtliche Schritte einzuleiten.
§ 16 Datenschutz
(1) Die AHAB-Akademie verarbeitet personenbezogene Daten des Vertragspartners und der Teilnehmer zur Beantwortung von Anfragen, zur Anbahnung und Abwicklung von Verträgen, zur Durchführung der gebuchten Leistungen sowie zur technischen Administration im Einklang mit den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetz – BDSG).
(2) Die Verarbeitung erfolgt – je nach Art der Daten und Zweck – insbesondere zur Vertragserfüllung und Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) oder auf Grundlage berechtigter Interessen der AHAB-Akademie (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), etwa an einer effizienten und sicheren Leistungserbringung. Soweit eine Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
(3) Personenbezogene Daten werden nur an Dritte weitergegeben, soweit dies zur Vertragsabwicklung erforderlich ist oder ein berechtigtes Interesse seitens der AHAB-Akademie GmbH, eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder der Vertragspartner ausdrücklich eingewilligt hat. Eine darüberhinausgehende Weitergabe oder ein Verkauf personenbezogener Daten an Dritte findet nicht statt.
(4) Die AHAB-Akademie erteilt dem Vertragspartner auf Verlangen Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Herkunft und Empfänger sowie den Zweck der Speicherung. Zusätzlich besteht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Recht auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit sowie ein Recht auf Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungen. Ferner besteht das Recht, sich bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.
(5) Im Übrigen gelten die ausführlichen Informationen in der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung der AHAB-Akademie, abrufbar unter www.ahab-akademie.de/datenschutz oder in der jeweils im Buchungsprozess zur Verfügung gestellten Fassung.
Werbewiderspruchsrecht
(6) Die AHAB-Akademie nutzt die im Rahmen der Anmeldung und Vertragsdurchführung erhobenen Kontaktdaten (insbesondere E-Mail-Adresse) auch, um den Vertragspartner – im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben – über ähnliche eigene Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Der Vertragspartner kann dieser Nutzung seiner Daten zu Werbezwecken jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
(7) Wenn der Vertragspartner keine Informationen zu Produkten und Dienstleistungen der AHAB-Akademie erhalten möchte, kann er der Nutzung seiner Daten zu Werbezwecken jederzeit widersprechen, z. B. durch eine formlose Mitteilung per E-Mail an kundenservice@ahab-akademie.de. Nach Eingang des Widerspruchs wird die AHAB-Akademie die werbliche Ansprache einstellen.
§ 17 Gerichtsstand, anwendbares Recht und Salvatorische Klausel
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Sofern der Vertragspartner Unternehmer (insbesondere Kaufmann), juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist – soweit gesetzlich zulässig – Berlin (Sitz der AHAB-Akademie GmbH) ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis. Gleiches gilt, wenn der Vertragspartner keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, nach Vertragsschluss seinen Sitz/Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt oder sein Sitz/Wohnsitz bzw. gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
(3) Handelt es sich um einen Vertrag mit einer Verbraucher:in, gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Im Falle eines Fernlehrgangsvertrages nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk die Teilnehmende oder der Teilnehmende ihren/seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung tritt diejenige wirksame Regelung, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung möglichst nahekommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.
§ 18 Online-Streitbeilegung und Verbraucherschlichtung
(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit. Diese ist unter https://ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung von Streitigkeiten zu nutzen.
(2) Die AHAB-Akademie ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen.
Stand: 06.01.2026
1. Einleitung
Die AHAB-Akademie GmbH, Grünauer Str. 3, 12557 Berlin bietet Nutzern der Website „Lernwelt Gesundheit“ (nachfolgend „Website“) die Möglichkeit, Schulungen als Online-Learning (nachfolgend „Kurse“) und ein Abonnement (nachfolgend „Abo“) zu nutzen.
2. Geltungsbereich und allgemeine Bestimmungen
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Website, Bestellung der Kurse und des Abos über die Website (zusammenfassend „Dienstleistungen“) sowie die Widerrufsbelehrung.
- Nutzer ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.
- Die Kurse können unterschiedlichen Anforderungen unterliegen, auf die der Nutzer vor der Buchung hingewiesen wird (z.B. Leistungsnachweise, Voraussetzungen, Kontraindikationen). Der Nutzer darf die Kurse nur nutzen, wenn er die Anforderungen erfüllt.
- Für den Vertrag zwischen der AHAB-Akademie GmbH und dem Nutzer der Website werden die jeweils gültigen AGB (aktuelle Fassung) einbezogen, indem der Nutzer auf die Geltung der AGB hingewiesen wird. Der Nutzer bestätigt im Rahmen des Buchungsprozesses die AGB durch Markierung einer entsprechenden Checkbox ausdrücklich.
3. Nutzung der Dienstleistungen
- Der Besuch der Website ist kostenlos.
- Für die Nutzung der Dienstleistungen ist der Nutzer verpflichtet, ein kompatibles und internetfähiges Endgerät sowie einen Internetzugang bereitzuhalten. Dafür berücksichtigt der Nutzer nötige vertragliche Vereinbarungen mit Dritten (z.B. Internetprovider, Leasinggebühren für Hardware).
- Für die Nutzung der Dienstleistungen ist der Nutzer verpflichtet, ein Kundenkonto auf der Website zu eröffnen und zu pflegen. Insbesondere macht der Nutzer wahrheitsgetreue und vollständige Angaben zu seiner Person. Dazu gehört insbesondere die Verpflichtung des Nutzers, eine stets aktuelle E-Mail-Adresse zu hinterlegen.
- Die Buchung der angebotenen Dienstleistungen ist nur über ein Kundenkonto möglich.
- Das Kundenkonto darf nicht an Dritte übertragen werden. Die Nutzung obliegt ausschließlich dem Nutzer, der das Kundenkonto eröffnet hat.
- Die Dienstleistungen werden gegen Zahlung einer Gebühr (kostenpflichtig) angeboten. Die Zahlung einer Gebühr wird für den Nutzer eindeutig durch den „Preis“ kenntlich gemacht.
- Die Dienstleistungen werden nur in explizit ausgewiesenen Varianten mit Zubehör oder anleitender Betreuung sowie Kundendienst angeboten. Ansonsten findet eine Bereitstellung ohne Zubehör oder Kundendienst statt.
- Jegliche Weitergabe von Inhalten an Dritte ist untersagt. Es ist nicht gestattet, Inhalte der Plattform zu vervielfältigen, zu verbreiten oder für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Der Anbieter behält sich alle Rechte an den bereitgestellten Inhalten vor.
4. Laufzeit und Kündigung
Die Laufzeit des Abos richtet sich nach der vom Nutzer gewählten Dauer (3, 6 oder 12 Monate). Das Abo endet automatisch nach Ablauf der gewählten Vertragslaufzeit. Eine Verlängerung ist durch erneute Buchung möglich. Da es sich bei Online-Medien um digitale Inhalte handelt, die nach Vertragsschluss sofort zur Verfügung stehen, ist eine vorzeitige Kündigung während der Laufzeit nicht möglich.
5. Verfügbarkeit
- Die Bereitstellung der Dienstleistungen umfasst ausdrücklich nicht die Verpflichtung, die Dienste ohne Unterbrechung bereitzustellen.
- Durch Wartungsarbeiten, Datenschutzmaßnahmen, Anpassungen, Systemupdates oder andere technische Umstände kann es temporär zu Einschränkungen bei der Nutzung der Dienstleistungen kommen.
- Das Auftreten von technischen Fehlern, die Nutzbarkeit und Zugriff auf die Dienstleistungen behindern, kann nicht immer ausgeschlossen werden.
- Wartungsarbeiten, Systemupdates, Datenschutzmaßnahmen und Anpassungen sind im weitesten Sinne auch durch rechtliche Anforderungen geboten und können die Nutzbarkeit und den Zugriff auf die Dienstleistungen behindern.
6. Dienstleistungen und Teilnahmevoraussetzungen
- Abo & Kurse
- Das Abo startet direkt nach Vertragsschluss.
- Kurse: Insgesamt stehen dem Nutzer alle Inhalte für den gewähltem Abo-Zeitraum zur Verfügung. Die im Abo enthaltenden Inhalte werden vor der Buchung klar kommuniziert.
- Die Nutzung der angebotenen Lerninhalte geschieht auf eigene Gefahr.
- Nutzern wird empfohlen, vor Start der Trainings- oder Workoutvideos, insbesondere vor Aufnahme körperlicher Tätigkeiten, einen Arzt zu konsultieren.
- Insbesondere sind nicht alle Übungen für jeden geeignet.
- Um das Verletzungsrisiko zu verringern, sind Überbeanspruchung und ruckartige Bewegungen zu vermeiden.
- Die Übungen ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung; mögliche Einschränkungen aufgrund von chronischen oder akuten Krankheiten oder für Frauen in der Schwangerschaft sind unbedingt zu beachten.
- Kein Fernunterricht im Sinne des FernUSG
- Keine pädagogische Betreuung
Das Abo-Angebot ist so konzipiert, dass keinerlei persönliche oder individuelle Betreuung durch Lehrkräfte erfolgt. Es wird keine synchrone oder asynchrone Kommunikation mit Lehrenden angeboten. Alle Kursinhalte sind vollständig eigenständig durchführbar. - Selbstauswertende Lernerfolgskontrollen
Die Lernerfolgskontrollen in den Kursen erfolgen ausschließlich online und in Form von selbstauswertenden Tests. Diese Tests dienen lediglich der Eigenkontrolle durch die Teilnehmenden. Es findet weder eine Bewertung noch eine Rückmeldung durch Lehrkräfte oder andere Mitarbeitende der AHAB-Akademie statt. - Online-Learning – Selbstständiges Lernen ohne Betreuung
Dieser Kurs ist vollständig auf eigenständiges Lernen ausgelegt und bietet eine flexible Möglichkeit, Fachwissen zu erwerben. Die Lernmaterialien sind so konzipiert, dass sie ohne pädagogische Betreuung oder individuelle Unterstützung durch Lehrkräfte genutzt werden können.
Kursmerkmale:- Eigenständiges Lernen: Alle Kursinhalte sind so strukturiert, dass sie ohne Anleitung oder Unterstützung durch Dozent:innen eigenständig bearbeitet werden können. Es wird keine synchrone oder asynchrone Kommunikation mit Lehrenden angeboten.
- Automatisierte Lernerfolgskontrollen: Die Überprüfung des Wissens erfolgt durch selbstauswertende Online-Tests. Diese Tests sind automatisiert und bieten den Teilnehmenden eine Möglichkeit zur eigenständigen Reflexion des Lernfortschritts. Eine Rückmeldung oder Bewertung durch Lehrkräfte findet nicht statt.
- Rechtlicher Hinweis: Dieser Kurs fällt nicht unter die Regelungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG), da weder eine individuelle Betreuung noch eine persönliche Lernerfolgskontrolle durch Lehrende stattfindet. Es handelt sich um ein reines Selbstlernangebot.
- Keine pädagogische Betreuung
- Zustellung eines Fortbildungsnachweise, Zertifikates oder einer Urkunde sind möglich, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- 100% Teilnahme erforderlich (vollständige Absolvierung der Kurse).
- Die Teilnahmequote wird im Kundenprofil durch den Fortschritt angezeigt.
- Die erfolgreiche Teilnahme verlangt die vollständige Bearbeitung aller Lernaktivitäten, eine 80% Anwesenheit (gemessen in Stunden) und fristgerechte Absolvierung aller Leistungsnachweise des jeweiligen Kurses (vor Ablauf der Abo-Laufzeit).
- Nach erfolgreicher Teilnahme erhält der Nutzer eine Teilnahmebestätigung in Form eines Fortbildungsnachweises, Zertifikates oder Urkunde. Die genaue Teilnahmebestätigung ist im jeweiligen Angebot auf der Website „ahab-akademie.de“ ausgewiesen.
7. Zahlungsbedingungen und Zahlungsabwicklung
- Preise
- Die ausgewiesenen Preise unterliegen den gesetzlichen Regelungen zur Umsatzsteuer.
- Rabatte und Sonderaktionen sind nur für begrenzte Zeiträume gültig und werden bei der Kaufabwicklung berücksichtigt.
- Der Anbieter behält sich das Recht vor, die über die Website angebotenen Preise zu ändern. Rechtsverbindlich gebuchte Dienstleistungen bleiben davon unberührt.
- Zahlung
- Die Dienstleistungen sind grundsätzlich kostenpflichtig und werden nach der Auswahl im digitalen Warenkorb mit dem derzeit gültigen Preis für den Nutzer angezeigt.
- Dienstleistungen müssen entweder im Voraus oder mit den vereinbarten Abo-Plan bezahlt werden, bevor dem Nutzer ein Zugang gewährt werden kann.
- Der Nutzer muss die Zahlung erfolgreich und immer fristgerecht leisten.
- Kann der Nutzer die Zahlung nicht erfolgreich und fristgerecht leisten, trägt er alle damit entstandenen Kosten sowie Aufwendungen. Dies gilt, wenn der Nutzer die entstandenen Kosten und Aufwendungen schuldhaft zu verantworten hat.
- Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise und Zahlungsmodalitäten anzupassen, wobei bereits bestehende Verträge davon nicht betroffen sind.
- Im Falle eines Zahlungsverzugs behält sich der Anbieter das Recht vor, den Zugang zur Lernplattform bis zur Begleichung der ausstehenden Zahlungen zu sperren.
- Zahlungsdienste
- Der Nutzer wird vor dem Abschluss des Vertrages über die akzeptierten Zahlungsmittel und Zahlungsdienste auf der Website informiert.
- Die Abwicklung des Bezahlvorgangs erfolgt über einen externen Zahlungsdienstanbieter.
- Externe Zahlungsdienstanbieter machen separate allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärungen geltend.
- Je nach Auswahl der Zahlungsmethode für den Abschluss des Vertrages ergeben sich, abhängig von der Zahlungsmethode, Gebühren, die nach der Auswahl im digitalen Warenkorb kenntlich gemacht werden.
8. Nutzerrechte und Lizenzbedingungen
- Der Nutzer darf die Inhalte ausschließlich zu persönlichen Bildungszwecken nutzen. Eine Vervielfältigung, Veränderung oder Verbreitung der Inhalte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.
- Der Anbieter behält sich das Recht vor, Inhalte zu ändern oder zu entfernen, wenn dies notwendig erscheint.
- Die Dienstleistungen werden dem Nutzer ausschließlich zur persönlichen Nutzung zur Verfügung gestellt.
- An allen im Zusammenhang mit der Vertragsschließung dem Nutzer überlassenen Medien – auch in elektronischer Form –, wie z.B. Videos, Kursunterlagen, Übungsblätter etc., behalten wir uns das Eigentums- und Urheberrecht vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, wir erteilen dem Nutzer unsere ausdrückliche schriftliche Zustimmung.
9. Widerrufsrecht
Sonder-Widerrufsrecht für digitale Inhalte
Dem Nutzer wird ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses eingeräumt. Der Widerruf ist nur möglich, sofern noch keine Nutzung der digitalen Inhalte stattgefunden hat. Die Nutzung gilt als erfolgt, sobald der Nutzer erstmalig auf einen bereitgestellten Kurs oder ein Lernmaterial zugreift.
Die Aktivierung des Zugangs zu den Kursen erfolgt mit dem ersten Anklicken des bereitgestellten Inhalts. Ab diesem Zeitpunkt erlischt das Widerrufsrecht, da der Nutzer ausdrücklich zustimmt, dass die Bereitstellung des digitalen Inhalts vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt (§ 356 Abs. 5 BGB).
Der Widerruf kann formlos erfolgen, muss aber eine eindeutige Erklärung enthalten. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.
Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (AHAB-Akademie GmbH, Grünauer Str. 3, 12557 Berlin, Tel.: Rückruf anfordern, Fax: 030 9860 1997 9, E-Mail: kundenservice@ahab-akademie.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das Muster- Widerrufsformular, aufrufbar unter dem Link: widerruf.ahab-akademie.de, verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z.B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Widerruft der Verbraucher einen Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten, so hat er keinen Wertersatz zu leisten.
Widerrufsrecht für digitale Inhalte:
Gemäß § 356 Abs. 5 BGB erlischt das Widerrufsrecht des Verbrauchers bei Verträgen über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass wir mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und gleichzeitig bestätigt hat, dass ihm bekannt ist, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragsausführung sein Widerrufsrecht verliert. Mit Abschluss des Abonnements und Freischaltung der digitalen Inhalte erklären Sie sich ausdrücklich mit dieser Regelung einverstanden.
– Ende der Widerrufsbelehrung –
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
- An
- AHAB-Akademie GmbH
- Grünauer Str. 3
- 12557 Berlin
- Tel.: 030 9860 1997 0,
- Fax: 030 9860 1997 9
- E-Mail: kundenservice@ahab-akademie.de
- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
- Bestellt am (*)/erhalten am (*)
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
– Ende Muster-Widerrufsformular –
10. Haftung
Der Anbieter haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur im Falle der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die jederzeitige Verfügbarkeit der Lerninhalte sowie deren Fehlerfreiheit oder Vollständigkeit. Der Nutzer ist für die Nutzung der Plattform und der Inhalte selbst verantwortlich.
11. Rechtlicher Hinweis zur Anwendung des vermittelten Wissens und der erlernter Kompetenzen
Die in unseren Aus- und Fortbildungen vermittelten Inhalte dienen der Erweiterung von Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung.
Sie befähigen die Absolvent:innen nicht automatisch zur Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten oder zur Durchführung medizinischer Diagnosen und Therapien. Heilbehandlungen sowie Diagnosen dürfen ausschließlich von entsprechend ausgebildetem und gesetzlich berechtigtem Fachpersonal (z. B. Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen, approbierten Therapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen) durchgeführt werden. Dazu sind insbesondere folgende Gesetze und Vorschriften zu beachten: Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz), Bundesärzteordnung, Gesetz über den Beruf der Psychotherapeutin und des Psychotherapeuten, Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz – MPhG), Gesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (Ergotherapeutengesetz – ErgThG), Gesetz über den Beruf des Logopäden.
Absolvent:innen der Aus- und Fortbildungen dürfen gesundheitsbezogene Maßnahmen – etwa zur Linderung, Heilung oder Erkennung von Beschwerden – nur dann eigenverantwortlich anwenden, wenn sie über die dafür notwendige Qualifikation sowie eine behördliche Erlaubnis verfügen.
Wir verweisen insbesondere auf das Verbot der Ausübung der Heilkunde ohne Erlaubnis (§ 5 HeilprG). Unsere Aus- und Fortbildungen ersetzen keine medizinische Ausbildung und erheben keinen Anspruch auf die Befähigung zur Heilkunde im rechtlichen Sinne.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre berufliche Qualifikation zur eigenverantwortlichen Anwendung der vermittelten Inhalte berechtigt, oder ob eine Teilnahme für Ihren konkreten Tätigkeitsbereich geeignet ist, empfehlen wir, sich vorab bei einer fachkundigen Stelle (z. B. Kammern, Gesundheitsämtern, Berufsverbänden) zu informieren.
Die AHAB-Akademie GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus einer unsachgemäßen oder unzulässigen Anwendung der vermittelten Inhalte resultieren – insbesondere dann, wenn diese ohne entsprechende berufliche Qualifikation oder gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis erfolgt.
Hiervon unberührt bleiben Ansprüche wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
12. Änderungen des Angebots
Der Anbieter behält sich das Recht vor, Teile des Angebots zu ändern, zu entfernen oder neue Inhalte hinzuzufügen. Dies betrifft insbesondere einzelne Kurse innerhalb des Abonnements. Der Nutzer wird rechtzeitig über solche Änderungen informiert. Der Anbieter übernimmt keine Gewährleistung dafür, dass alle Inhalte dauerhaft verfügbar bleiben.
13. Verhalten in Foren und Gruppen
Sollte die Lernplattform Funktionen zur Kommunikation zwischen Nutzern (z.B. Foren oder Gruppenchats) anbieten, verpflichtet sich der Nutzer, diese Funktionen respektvoll und im Sinne der Lernziele zu nutzen. Unangemessene oder beleidigende Beiträge sind untersagt. Der Anbieter behält sich das Recht vor, entsprechende Beiträge zu löschen und Nutzer von der Nutzung der Kommunikationsfunktionen auszuschließen.
14. Datenschutz
Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO. Weitere Informationen hierzu sind in der Datenschutzerklärung auf der Website des Anbieters zu finden.
Datenschutzerklärung – AHAB-Akademie
Die Daten werden ausschließlich zu den im Vertrag genannten Zwecken genutzt und nicht an Dritte weitergegeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht.
15. Änderungen der AGB
Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB anzupassen, sofern dies notwendig ist (z.B. Änderungen der Gesetzeslage). Der Nutzer wird rechtzeitig über Änderungen informiert. Widerspricht der Nutzer den geänderten Bedingungen nicht innerhalb von 14 Tagen, gelten die Änderungen als akzeptiert.
16. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters.
17. Kontakt
Bei Fragen oder Anliegen bezüglich der Nutzung der Lernplattform oder der Abonnementbedingungen kann sich der Nutzer an den Kundenservice der AHAB-Akademie GmbH wenden. Die Kontaktinformationen sind auf der Website hinterlegt.
Stand: 24.07.2025
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
- Diese AGB gelten für alle Verträge, die zwischen der AHAB-Akademie GmbH (im Folgenden „AHAB-Akademie“) und Teilnehmerinnen und Teilnehmern (im Folgenden „Teilnehmer“ oder „Vertragspartner“) über mehrtägige Lernreisen (im Folgenden „Reiseleistungen“) geschlossen werden.
- Vertragsgegenstand ist die Durchführung von Bildungsreisen, die eine Kombination aus Seminar- und Bildungsinhalten sowie Reise- und Unterbringungsleistungen beinhalten. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Webseite der AHAB-Akademie (www.ahab-akademie.de/ausbildungen/reisen/) und/oder den schriftlichen Angeboten.
- Im Falle von Abweichungen zwischen unterschiedlichen Publikationen (z. B. Print- und Online-Medien) sind ausschließlich die auf der Webseite der AHAB-Akademie veröffentlichten Angaben und AGB maßgeblich.
§ 2 Informationen, Anmeldung und Vertragsabschluss
- Vor der Anmeldung hat sich der Teilnehmer selbstständig über die Inhalte, den Reiseablauf, die zeitlichen Rahmenbedingungen, Teilnahmevoraussetzungen sowie über eventuell geltende Sonderkonditionen zu informieren.
- Die Anmeldung kann elektronisch über das hierfür vorgesehene Online-Anmeldeformular, per Post, Fax oder E-Mail erfolgen. Bei Buchungen durch Dritte (z. B. Arbeitgeber) ist darauf zu achten, dass die Kontaktdaten und Zahlungsinformationen des Vertragspartners korrekt angegeben werden.
- Folgende Angaben sind für die Anmeldung erforderlich:
- Auswahl der Lernreise: Titel, Reiseziel und -zeitraum
- Teilnehmerdaten: Vollständiger Name, Anschrift, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse, Telefonnummer
- Rechnungsempfänger (falls abweichend): Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer
- Mit Absendung der Anmeldung bzw. Übermittlung der Daten gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot für den Abschluss eines Vertrages ab. Die AHAB-Akademie behält sich die Annahme dieses Angebotes nach Prüfung der organisatorischen Rahmenbedingungen vor.
- Der Vertrag kommt erst zustande, wenn die AHAB-Akademie schriftlich (per E-Mail oder Post) die Buchungsbestätigung sowie die Rechnung übermittelt. Der Teilnehmer hat unverzüglich alle Daten (z. B. Name, Rechnungsanschrift, Reisetermine) zu prüfen und eventuelle Fehler sofort mitzuteilen.
§ 3 Leistungsbeschreibung und Reiseleistungen
- Die Lernreise setzt sich aus (a) Bildungsleistungen (Seminare, Workshops, Vorträge, Exkursionen) und (b) Reiseleistungen (z. B. Unterkunft, Verpflegung, Transfers, ggf. Freizeitprogramm) zusammen, soweit diese Leistungen im Angebot ausdrücklich aufgeführt sind.
- Leistungen, die nicht in der schriftlichen Leistungsbeschreibung enthalten sind (z. B. An- und Abreise, zusätzliche Mahlzeiten oder Versicherungen), sind nicht Teil des vereinbarten Reisepakets und müssen vom Teilnehmer eigenständig organisiert und bezahlt werden, sofern nicht anders ausgewiesen.
- Die AHAB-Akademie behält sich das Recht vor, aus wichtigem Grund (z. B. unvorhersehbare Ereignisse, höhere Gewalt, Sicherheits- oder Gesundheitsgründe) den Reiseablauf zu ändern oder einzelne Leistungen zu ersetzen, ohne dass hieraus ein Anspruch auf Minderung oder Rücktritt entsteht. Ergeben sich wesentliche Änderungen, wird der Teilnehmer zeitnah informiert und es werden nach Möglichkeit gleichwertige Ersatzleistungen angeboten.
§ 4 Zahlungsbedingungen und Gebühren
- Die Höhe des Reisepreises sowie mögliche Zusatzkosten (z. B. optionale Aktivitäten) sind der aktuellen Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
- Nach Zugang der Rechnung ist der dort aufgeführte Gesamtbetrag innerhalb von drei Wochen zur Zahlung fällig. Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als drei Wochen vor Reisebeginn) wird der gesamte Betrag sofort fällig.
- Zahlungen sind unter Angabe der Kunden- und Rechnungsnummer auf das von der AHAB-Akademie angegebene Konto zu leisten. Überweisungs- und ggf. Einzugsgebühren gehen zu Lasten des Teilnehmers.
- Gerät der Vertragspartner in Zahlungsverzug, berechnet die AHAB-Akademie ab dem ersten Verzugstag eine Mahngebühr von pauschal 7,50 Euro inkl. MwSt. Weitergehende Ansprüche, insbesondere Verzugszinsen und Schadensersatz, bleiben unberührt.
§ 5 Reisedokumente und Mitwirkungspflichten
- Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, dass alle für die Reise erforderlichen Unterlagen (z. B. Ausweispapiere, Visa, Impf- oder Testnachweise) rechtzeitig vorliegen und gültig sind.
- Der Teilnehmer wird gebeten, gesundheitliche Einschränkungen oder Besonderheiten der AHAB-Akademie frühzeitig mitzuteilen, damit ggf. notwendige Anpassungen (z. B. barrierefreie Zimmer) geprüft werden können.
- Der Teilnehmer ist verpflichtet, mit besonderer Sorgfalt zur Sicherung der Reise und Einhaltung der Reiseabläufe beizutragen (z. B. pünktliches Erscheinen zu Seminarterminen und Abfahrtszeiten).
§ 6 Rechtlicher Hinweis zur Anwendung des vermittelten Wissens und der erlernter Kompetenzen
Die in unseren Aus- und Fortbildungen vermittelten Inhalte dienen der Erweiterung von Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung.
Sie befähigen die Absolvent:innen nicht automatisch zur Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten oder zur Durchführung medizinischer Diagnosen und Therapien. Heilbehandlungen sowie Diagnosen dürfen ausschließlich von entsprechend ausgebildetem und gesetzlich berechtigtem Fachpersonal (z. B. Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen, approbierten Therapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen) durchgeführt werden. Dazu sind insbesondere folgende Gesetze und Vorschriften zu beachten: Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz), Bundesärzteordnung, Gesetz über den Beruf der Psychotherapeutin und des Psychotherapeuten, Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz – MPhG), Gesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (Ergotherapeutengesetz – ErgThG), Gesetz über den Beruf des Logopäden.
Absolvent:innen der Aus- und Fortbildungen dürfen gesundheitsbezogene Maßnahmen – etwa zur Linderung, Heilung oder Erkennung von Beschwerden – nur dann eigenverantwortlich anwenden, wenn sie über die dafür notwendige Qualifikation sowie eine behördliche Erlaubnis verfügen.
Wir verweisen insbesondere auf das Verbot der Ausübung der Heilkunde ohne Erlaubnis (§ 5 HeilprG). Unsere Aus- und Fortbildungen ersetzen keine medizinische Ausbildung und erheben keinen Anspruch auf die Befähigung zur Heilkunde im rechtlichen Sinne.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre berufliche Qualifikation zur eigenverantwortlichen Anwendung der vermittelten Inhalte berechtigt, oder ob eine Teilnahme für Ihren konkreten Tätigkeitsbereich geeignet ist, empfehlen wir, sich vorab bei einer fachkundigen Stelle (z. B. Kammern, Gesundheitsämtern, Berufsverbänden) zu informieren.
Die AHAB-Akademie GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus einer unsachgemäßen oder unzulässigen Anwendung der vermittelten Inhalte resultieren – insbesondere dann, wenn diese ohne entsprechende berufliche Qualifikation oder gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis erfolgt.
Hiervon unberührt bleiben Ansprüche wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
§ 7 Stornierung, Umbuchung und Reiseänderungen
- Form der Stornierung
- Eine Stornierung bedarf der Textform (E-Mail, Fax oder Post) und ist erst wirksam, wenn die AHAB-Akademie den Eingang sowie die Annahme der Stornierung schriftlich bestätigt hat.
- Stornierungsfristen und Gebühren
- Die nachstehenden Regelungen berücksichtigen insbesondere die vom Hotel bzw. Kooperationspartner vorgegebenen Stornobedingungen, um Kosten, die bei kurzfristigen Stornierungen entstehen, nicht zu Lasten der AHAB-Akademie gehen zu lassen.
- Bis 6 Wochen vor Anreise/Veranstaltungsbeginn: kostenfrei
- Ab 6 Wochen vor Anreise/Veranstaltungsbeginn: 50 % des Reisepreises
- Ab 4 Wochen vor Anreise/Veranstaltungsbeginn: 75 % des Reisepreises
- Ab 2 Wochen vor Anreise/Veranstaltungsbeginn: 90 % des Reisepreises
- Am Anreisetag/Veranstaltungstag und bei No-show: 100 % des Reisepreises
- Maßgeblich ist jeweils der Zeitpunkt des Zugangs der schriftlichen Stornierung bei der AHAB-Akademie.
- Die nachstehenden Regelungen berücksichtigen insbesondere die vom Hotel bzw. Kooperationspartner vorgegebenen Stornobedingungen, um Kosten, die bei kurzfristigen Stornierungen entstehen, nicht zu Lasten der AHAB-Akademie gehen zu lassen.
- Abweichende Nachweise und Schadensminderung
- Dem Vertragspartner bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der AHAB-Akademie (insbesondere auch im Hinblick auf die Hotelkosten) ein geringerer Schaden entstanden ist. Gelingt dieser Nachweis, reduzieren sich die genannten Stornokosten entsprechend.
- Umbuchung / Ersatzperson
- Der Teilnehmer kann bis zum Tag des Reisebeginns ohne Zusatzkosten einen geeigneten Ersatzteilnehmer benennen, vorausgesetzt, dieser erfüllt sämtliche Teilnahmevoraussetzungen (z. B. Mindestalter, gesundheitliche Eignung) und die Mitteilung erfolgt rechtzeitig in Textform.
- Umbuchungen auf einen anderen Termin oder ein anderes Reiseziel gelten grundsätzlich als Stornierung und anschließende Neuanmeldung, sofern die AHAB-Akademie keine kulante Einzelfalllösung anbietet.
- Stornierung durch die AHAB-Akademie
- Die AHAB-Akademie ist berechtigt, aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit des Referenten, höhere Gewalt, Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl, epidemische Lage) die Lernreise abzusagen. Bereits geleistete Zahlungen werden dann vollständig erstattet, soweit kein Ersatztermin oder gleichwertiges Alternativangebot zustande kommt.
- Weitergehende Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, sofern die Absage nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der AHAB-Akademie beruht.
§ 8 Haftung
- Die AHAB-Akademie haftet für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung ihrer vertraglichen Pflichten beruhen. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren typischen Schaden begrenzt.
- Für Schäden, Verspätungen oder Ausfälle, die durch Dritte (z. B. Transportdienstleister, Hotels, Kooperationspartner) verursacht werden, haftet die AHAB-Akademie nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
- Der Teilnehmer ist verpflichtet, eine dem Umfang der Reise angemessene Versicherungsdeckung (z. B. Auslandskrankenversicherung, Reiserücktrittsversicherung) selbst abzuschließen.
§ 9 Datenschutz
- Die AHAB-Akademie erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich für die Abwicklung des Vertrages und zur Durchführung der Lernreise.
- Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung notwendig ist (z. B. an das Hotel oder Transportunternehmen) oder der Teilnehmer ausdrücklich eingewilligt hat.
- Der Teilnehmer kann jederzeit Auskunft über seine gespeicherten Daten verlangen und deren Berichtigung, Sperrung oder Löschung fordern, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
- Die Datenschutzbestimmungen der AHAB-Akademie sowie die geltende DSGVO sind einzuhalten. Weitere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten finden Sie auf unserer Webseite.
§ 10 Gerichtsstand und anwendbares Recht
- Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Ist der Teilnehmer Verbraucher, so bestimmt sich der Gerichtsstand nach den gesetzlichen Vorschriften. Ist der Teilnehmer Kaufmann im Sinne des HGB oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, so wird als Gerichtsstand Berlin vereinbart.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Regelung ist durch eine solche zu ersetzen, welche dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
§ 11 Schlussbestimmungen
- Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für den Verzicht auf das Schriftformerfordernis.
- Die vorliegenden AGB sind gültig für alle Lernreisen, die auf www.ahab-akademie.de/ausbildungen/reisen/ angeboten werden. Im Zweifel gelten ausschließlich diese AGB.
Stand: Juli 2025
AHAB-Akademie GmbH · Stand: 10. November 2025
§1 Geltungsbereich
- Diese besonderen Geschäftsbedingungen („BGB Verlängerung Plus“) regeln den Erwerb und die Nutzung des Produkts „Verlängerung Plus – 1 Jahr Zugriff“ („Jahreszugang“).
- Sie gelten zusätzlich zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der AHAB-Akademie GmbH. Diese BGB gehen abweichenden Regelungen der AGB vor.
§2 Leistungsgegenstand
- Der Jahreszugang beginnt unmittelbar nach Freischaltung und knüpft an das Ende der ursprünglichen Zugriffsdauer an. Neue, nicht gebuchte Kurse sind nicht umfasst.
- Mit dem Jahreszugang verlängert der Kunde (nachfolgend „Nutzer“) seinen On-Demand-Zugriff auf die in der ursprünglich gebuchten Schulung / dem gebuchten Kurs bereitgestellten digitalen Lerninhalte (insbesondere Lernpfade, Videos, Skripte, Vorlagen) innerhalb der Lernplattform „Meine Lernwelt“ (betrieben über Docebo) um zwölf (12) Monate ab Freischaltung.
- Nicht Bestandteil des Jahreszugangs sind:
a) neue, nicht zuvor gebuchte Schulungen oder Kurse,
b) Live-Trainings, Präsenz- oder Livestream-Events,
c) Prüfungsleistungen (insb. Lehrproben), Zertifikats- oder Lizenzverlängerungen,
d) individuelle Beratungen oder Coachings.
§3 Bezugsberechtigung & Ausschlüsse
- Buchungsberechtigt sind Nutzer, deren Plattformkonto am oder nach dem 01. Juni 2024 angelegt wurde und die nicht Inhaber
a) eines Flatrate-Pakets oder
b) des Lernwelt-Abonnements
sind. - Der Jahreszugang kann je Schulung/Kurs nur einmal erworben werden.
- Der Anbieter ist berechtigt, Buchungen abzulehnen/zu stornieren, wenn ein Flatrate-/Abo-Status vorliegt; bereits geleistete Zahlungen werden erstattet.
§4 Vergütung & Zahlungsbedingungen
- Der Bruttopreis beträgt 149 € (inkl. gesetzlicher USt.) pro Jahreszugang.
- Die Vergütung ist bei Bestellung sofort fällig; Zahlung ausschließlich über die im Checkout angebotenen Methoden.
- Die Freischaltung erfolgt nach Zahlungseingang; sie wird regelmäßig werktags (Mo–Fr) innerhalb angemessener Frist vorgenommen. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
§5 Laufzeit & Ende
- Die Laufzeit beginnt mit der Freischaltung des Jahreszugangs in der Lernplattform und endet automatisch nach zwölf (12) Monaten; eine automatische Verlängerung findet nicht statt.
- Nach Ablauf der Laufzeit erlischt der Zugriff ohne weitere Mitteilung. Eine erneute Buchung ist – vorbehaltlich Verfügbarkeit – möglich.
§6 Aktualisierungen der Lerninhalte
- Aktualisierungen erfolgen nach Verfügbarkeit und liegen im alleinigen Ermessen der AHAB-Akademie GmbH.
- Ein Rechtsanspruch auf Aktualisierung einzelner Inhalte besteht nicht. Versionsstände werden im Kurs als „Stand: MM/JJJJ“ angezeigt.
§7 Nutzungsrechte & technische Beschränkungen
- Mit Erwerb des Jahreszugangs erhält der Nutzer ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den digitalen Lerninhalten zum ausschließlichen persönlichen Gebrauch.
- Zulässig sind maximal zwei (2) registrierte Endgeräte; parallele Sitzungen sind untersagt. Der Nutzer kann einmal pro Quartal einen Gerätetausch im Self-Service durchführen.
- Die Weitergabe von Zugangsdaten sowie sonstige Formen des Account-Sharings sind verboten. Bei begründetem Missbrauchsverdacht ist die AHAB-Akademie GmbH berechtigt, den Zugang vorübergehend zu sperren und Prüfungen durchzuführen.
- Bei schwerwiegendem Missbrauch sind wir zur fristlosen Sperrung berechtigt; bereits gezahlte Entgelte werden nicht erstattet, soweit der Nutzer den Missbrauch zu vertreten hat.
§8 Widerruf für Verbraucher
Bei digitalen Inhalten kann das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB erlöschen, wenn der Nutzer ausdrücklich zustimmt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und er seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt. Die entsprechenden Hinweise erfolgen im Checkout-Prozess.
§9 Haftung & Gewährleistung
- Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Lerninhalte wird keine Gewähr übernommen, sofern nicht gesetzlich zwingend.
- Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haften wir unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Unberührt bleiben Ansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Arglist oder übernommenen Garantien.
§10 Datenschutz
Es gilt die Datenschutzerklärung der AHAB-Akademie GmbH in der jeweils gültigen Fassung.
§11 Schlussbestimmungen
- Gerichtsstand
- Für Verbraucher:innen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
- Gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist ausschließlicher Gerichtsstand Berlin. Zwingende gesetzliche Regelungen zum Gerichtsstand, insbesondere für Verbraucher:innen, bleiben unberührt.
- Änderungsvorbehalt für diese besonderen Bedingungen
- Der Anbieter ist berechtigt, diese besonderen Geschäftsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht (z. B. Änderungen der Rechtslage oder Rechtsprechung, behördliche Vorgaben, sicherheits-/datenschutzrelevante Anpassungen, Änderungen technischer Plattform-Funktionen) und die Anpassung den Nutzer nicht entgegen Treu und Glauben unangemessen benachteiligt.
- Über beabsichtigte Änderungen wird der Anbieter die Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform informieren. Nutzer können den Änderungen bis zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens widersprechen. Im Fall eines fristgerechten Widerspruchs gelten die bisherigen Bedingungen für den bereits geschlossenen Vertrag fort; die geänderten Bedingungen gelten erst für künftige Verträge/Buchungen.
- Leistungs- oder Preisänderungen, die den Kern der Hauptleistungspflichten betreffen, bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Nutzers; ohne Zustimmung gelten sie nur für neue Verträge/Buchungen.
