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Sicherheitsbeauftragter Ausbildung

Bildungslevel: Trainer-Lizenz

Die Schulung zum Sicherheitsbeauftragten orientiert sich am aktuellen DGUV-Rahmen für die Grundqualifizierung von Sicherheitsbeauftragten und vermittelt die relevanten fachlichen und rechtlichen Grundlagen.

Praxisfälle, Workbook und Transferaufgaben helfen dir, Gefährdungen zu erkennen, Situationen richtig einzuordnen und Sicherheitsthemen souverän anzusprechen. Der Fokus liegt ausdrücklich auf Handlungskompetenz statt reinem Faktenwissen.

Checklisten, Entscheidungschecks, Vorlagen für SiBe-Meldungen, Safety-Walk-Hilfen und Gesprächsleitfäden stehen dir als praktisches Handwerkszeug für deine Tätigkeit zur Verfügung – auch nach der Schulung.

Wähle eine Vertiefung für Produktion, Logistik & Handwerk, Büro, Verwaltung, Verkauf & Gastgewerbe oder Pflege, Betreuung & Gesundheit und übertrage das Gelernte auf typische Situationen deines Arbeitsumfelds.

MwSt. entfällt | Ratenzahlung über PayPal verfügbar

Qualifiziert weiterbilden

Focus Business

Die AHAB-Akademie GmbH, dein TOP-Anbieter für Weiterbildung im Jahr 2025 und 2026! Wir sind stolz darauf, von Focus Business als einer der führenden Anbieter in der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet worden zu sein.

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Proven Expert

Proven Experts sammelt Informationen zur Kundenzufriedenheit im Internet und analysiert diese Daten. So hast du als Kunde einen schnellen und neutralen Überblick über die Zufriedenheit und Weiterempfehlungen unserer Kunden.

Deutsche Gesellschafft für Prävention & Gesundheitsförderung

DG-PG ID 67520

Die DGPG prüft Gesundheitsfördermaßnahmen auf deren Wirksamkeit. Alle Kurskonzepte und Coaching-Maßnahmen, auf die wir in unseren Ausbildungen einweisen, wurden von der DGPG entsprechend geprüft und bei nachgewiesener Wirksamkeit zertifiziert.

Seniors Taking Notes Classroom KI-bearbeitet
© pikisuperstar | freepik.com

Schulungsdetails

Online-Learning-Variante

Lerne in Deinem Rhythmus, wann immer es dir passt

Lernformat
  • Reines Online-Selbststudium
  • Flexible Zeiteinteilung
  • Digitale Lernpfade, Videos, Arbeitsmaterialien, Online-Tests
Dauer ca. 20 Stunden Lerndauer (0,7 ECTS )
  • Lernplattform 3 Monate Online-Zugang
  • Mit deinem ersten Zugriff auf das Lernmaterial beginnt die Ausbildungsdauer

Fortbildungs‐punkte 27 Punkte
Abschluss Zertifikat mit lebenslanger Lizenz
Pädagogische Betreuung reines Selbstlernangebot
Notwendiges Equipment internetfähiges Gerät, stabile Internetverbindung und aktueller Webbrowser
Inklusive
  • Prüfungsgebühren
  • 100-500 Seiten Lernmaterial in digitaler Form
  • bis zu 50 Lernvideos

Schulung zum Sicherheitsbeauftragter – online, praxisnah und DGUV-orientiert

Ein blockierter Verkehrsweg. Eine Schutzvorrichtung, die im hektischen Arbeitsalltag umgangen wird. Ein Ablauf, der auf dem Papier funktioniert, in der Praxis aber immer wieder zu riskanten Situationen führt.

Viele Gefährdungen kündigen sich an, lange bevor etwas passiert. Sicherheitsbeauftragte sind nah genug am Arbeitsalltag, um solche Signale wahrzunehmen. Sie kennen die Abläufe, sprechen mit Kolleginnen und Kollegen und können Hinweise frühzeitig in die betriebliche Arbeitsschutzorganisation einbringen.

Mit dieser Online-Schulung zum Sicherheitsbeauftragten bereitest du dich praxisnah auf diese Aufgabe vor. Du lernst, Gefährdungen und Belastungen systematisch wahrzunehmen, deine Rolle sicher einzuordnen, Beobachtungen angemessen anzusprechen und Informationen an die richtigen Stellen weiterzugeben.

Die Schulung ist als flexibles Online-Learning aufgebaut und verbindet fachliche Grundlagen mit realistischen Situationen aus dem Arbeitsalltag. Workbook, Praxistransfer und eine umfangreiche Toolbox helfen Dir dabei, aus Wissen konkrete Handlungssicherheit zu entwickeln.

Wer braucht einen Sicherheitsbeauftragten?

Nach den geltenden Bestimmungen des SGB VII und der DGUV Vorschrift 1 gilt eine generelle Bestellpflicht ab 50 Beschäftigten. In kleineren Betrieben hängt die Notwendigkeit von den konkreten Risiken ab. Die Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter erfolgt ehrenamtlich und begleitend zur normalen Arbeit.

Sicherheitsbeauftragte genießen in vielen Betrieben einen erweiterten Kündigungsschutz oder sind durch ihre Rolle enger mit dem Betriebsrat und der Geschäftsführung vernetzt.

Was du als Sicherheitsbeauftragter lernst

Nach der Schulung kannst du deine Funktion im betrieblichen Arbeitsschutz klar einordnen. Du kennst wichtige rechtliche und organisatorische Grundlagen und weißt, welche Aufgaben zu deiner Rolle gehören – und wo ihre Grenzen liegen.

Du lernst unter anderem, Gefährdungen und unsichere Situationen im Arbeitsalltag systematisch zu beobachten, Hinweise sachlich weiterzugeben, Dich bei Betriebsbegehungen und Safety Walks einzubringen und sicherheitsrelevante Themen respektvoll anzusprechen. Auch Unfallereignisse, Beinahe-Unfälle, Notfallmanagement und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren des Arbeitsschutzes werden behandelt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kommunikation. Denn Sicherheitsbeauftragte verfügen normalerweise über keine Weisungsbefugnis. Ihre Wirkung entsteht auf Augenhöhe: durch Aufmerksamkeit, Fachwissen, Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, auch unangenehme Themen konstruktiv anzusprechen.

Das Ziel lässt sich auf vier Schritte verdichten: Sehen – Einordnen – Ansprechen – Weitergeben.

Was macht ein Sicherheitsbeauftragter?

Sicherheitsbeauftragte unterstützen Unternehmen bei der Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz. Sie sind Teil des betrieblichen Arbeitsschutzes und besonders nah am tatsächlichen Arbeitsgeschehen.

Dort liegt ihre Stärke. Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit kann einen Betrieb fachlich beraten. Eine Führungskraft kann Entscheidungen treffen und Maßnahmen veranlassen. Sicherheitsbeauftragte erleben dagegen täglich, wie Vorgaben, Arbeitsmittel und Abläufe tatsächlich funktionieren.

Sie können beispielsweise feststellen, dass ein Verkehrsweg immer wieder zugestellt wird, persönliche Schutzausrüstung in bestimmten Situationen nicht genutzt wird oder Beschäftigte unter Zeitdruck regelmäßig improvisieren. Auch wiederkehrende Belastungen, organisatorische Schwierigkeiten oder Unsicherheiten im Team können relevante Beobachtungen sein.

Sicherheitsbeauftragte helfen dabei, solche Situationen sichtbar zu machen und an die zuständigen Personen weiterzugeben.

Sicherheitsbeauftragte Im Lager

Online-Schulung nach aktuellen DGUV-Grundlagen

Für die Grundqualifizierung von Sicherheitsbeauftragten hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung mit dem DGUV Grundsatz 311-004 „Rahmenkonzept zur Grundqualifizierung von Sicherheitsbeauftragten“ einen aktuellen Qualitätsrahmen veröffentlicht.

Du erarbeitest dir dein Wissen wird selbstständig, überträgst es auf konkrete Arbeitssituationen, wendest es an und reflektierst es.

Warum diese Schulung nicht beim Fachwissen aufhört

Eine Gefährdung zu erkennen ist nur der erste Schritt. Im Arbeitsalltag stellt sich schnell die nächste Frage: Was mache ich jetzt damit?

Du lernst beispielsweise, wie du eine Beobachtung formulierst, ohne eine Kollegin oder einen Kollegen persönlich anzugreifen. Du beschäftigst dich damit, wann eine Situation unmittelbar weitergegeben werden sollte, wie Meldewege funktionieren und welche Themen sich für eine Betriebsbegehung oder eine ASA-Sitzung eignen.

Auch die eigene Rolle wird immer wieder reflektiert. Muss ich selbst eine Lösung festlegen? Wer ist verantwortlich? Welche Informationen braucht die zuständige Führungskraft oder Fachkraft für Arbeitssicherheit? Wie bleibe ich an einem wiederkehrenden Problem dran, ohne zur betrieblichen Kontrollinstanz zu werden?

Damit folgt die Schulung einem zentralen Gedanken des aktuellen DGUV-Rahmens: Die Qualifizierung soll Menschen darauf vorbereiten, typische Handlungssituationen ihrer späteren Tätigkeit kompetent zu bewältigen. Der Transfer in den Arbeitsalltag ist ein Kernelement dieser Schulung.

Das erwartet dich in der Ausbildung Sicherheitsbeauftragter

  • Modul 1: Arbeitsschutz verstehen – Grundlagen, Recht und Perspektive
    • Du erhältst ein fundiertes Verständnis des modernen Arbeitsschutzes und lernst seine wichtigsten rechtlichen und organisatorischen Grundlagen kennen. Dazu gehören unter anderem das Arbeitsschutzgesetz, das SGB VII und die DGUV Vorschrift 1.

      Dabei geht es nicht darum, Paragraphen auswendig zu lernen. Du sollst erkennen können, welche Regelung für eine konkrete Situation relevant ist, wer Verantwortung trägt und an welcher Stelle Du als Sicherheitsbeauftragter eingebunden bist.

  • Modul 2: Rolle, Aufgaben und Einbindung im Betrieb
    • Was darf ein Sicherheitsbeauftragter? Was gehört nicht zu seiner Funktion? Und wie arbeitet er mit Führungskräften, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt beziehungsweise Betriebsärztin und weiteren Akteuren zusammen?

      Dieses Modul schafft Rollenklarheit und zeigt dir, wie Sicherheitsbeauftragte als Ansprechpartner und Multiplikatoren im Arbeitsalltag wirken können.

  • Modul 3: Betriebsbegehung, Safety Walk und ASA-Sitzung
    • Du lernst verschiedene Methoden kennen, mit denen Gefährdungen und Verbesserungsmöglichkeiten systematisch sichtbar gemacht werden können.

      Dabei unterscheiden wir unter anderem zwischen formellen Betriebsbegehungen und niedrigschwelligen Safety Walks. Du erfährst außerdem, wie Beobachtungen dokumentiert und so in den Arbeitsschutzausschuss eingebracht werden können, dass daraus eine sachliche Arbeitsgrundlage entsteht.

  • Modul 4: Gefährdungen erkennen und Gefährdungsbeurteilungen verstehen
    • Die Gefährdungsbeurteilung gehört zu den zentralen Instrumenten des betrieblichen Arbeitsschutzes. Als Sicherheitsbeauftragter führst du diese nicht eigenverantwortlich durch. Deine Nähe zum Arbeitsalltag macht deine Beobachtungen dennoch besonders wertvoll.

      Du lernst unterschiedliche Gefährdungsarten kennen und beschäftigst dich mit der Frage, welche Veränderungen, Routinen und Belastungen im täglichen Arbeitsprozess Aufmerksamkeit verdienen.

  • Modul 5: Betriebliches Notfallmanagement
    • Was muss im Betrieb vorbereitet sein, bevor ein Notfall eintritt? Welche Bedeutung haben Erste Hilfe, Alarmierung sowie Flucht- und Rettungswege? Und welche Rolle hast du als Sicherheitsbeauftragter?

      Du lernst, typische Schwachstellen der Notfallorganisation zu erkennen und Hinweise angemessen weiterzugeben.

  • Modul 6: Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Gefahren am Arbeitsplatz
    • Ein Unfall ist häufig nicht der erste Hinweis darauf, dass etwas nicht funktioniert. Beinahe-Ereignisse, wiederkehrende Improvisationen oder kleine Abweichungen können bereits vorher auf Risiken aufmerksam machen.

      Du lernst, solche Signale differenziert zu betrachten und sinnvoll in die betriebliche Prävention einzubringen.

  • Modul 7: Unfalluntersuchung
    • Nach einem Ereignis geht es nicht allein darum, was passiert ist. Entscheidend für zukünftige Prävention ist die Frage, warum es passieren konnte.

      Dieses Modul zeigt Dir, welche Rolle Sicherheitsbeauftragte bei der Aufarbeitung von Ereignissen spielen können und wie Beobachtungen dazu beitragen, wiederkehrende Muster sichtbar zu machen.

  • Modul 8: Gesprächsführung, Kommunikation und Umgang mit Konflikten
    • „Das machen wir schon immer so.“

      Wer Sicherheitsthemen anspricht, trifft nicht automatisch auf Zustimmung. Gewohnheiten, Zeitdruck, Unsicherheit oder unterschiedliche Interessen können Gespräche schwierig machen.

      Du lernst, Beobachtungen klar und respektvoll zu formulieren, mit Widerständen umzugehen und Hinweise so einzubringen, dass das Gespräch offen bleibt. Gute Kommunikation wird damit zu einem Werkzeug der Prävention.

  • Aufbaumodul 1: Technische Produktion, Logistik und Handwerk
    • In Produktion, Logistik und Handwerk treffen Menschen, Maschinen, Arbeitsmittel und betriebliche Abläufe unmittelbar aufeinander. Dadurch entstehen branchentypische Gefährdungen, die im Arbeitsalltag besondere Aufmerksamkeit erfordern.

      Du beschäftigst dich mit typischen Gefährdungen und Belastungen in technischen und handwerklichen Arbeitsbereichen und lernst, worauf du als Sicherheitsbeauftragter besonders achten solltest. Praxisnahe Beispiele helfen dir dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Beobachtungen wirksam in die betriebliche Prävention einzubringen.

  • Aufbaumodul 2: Büro, Verwaltung, Verkauf und Gastgewerbe
    • Auch Arbeitsplätze ohne schwere Maschinen oder technische Anlagen sind nicht frei von Gefährdungen. Ergonomische Belastungen, Stolperstellen, psychische Belastungen, Kundenkontakt oder besondere Arbeitssituationen können die Sicherheit und Gesundheit beeinflussen.

      Du lernst typische Gefährdungen aus Büro, Verwaltung, Verkauf und Gastgewerbe kennen und entwickelst einen geschärften Blick für Risiken, die im Arbeitsalltag leicht übersehen werden. Dabei erfährst du, wie du als Sicherheitsbeauftragter aufmerksam beobachten und Verbesserungen konstruktiv anstoßen kannst.

  • Aufbaumodul 3: Pflege, Betreuung und Gesundheitseinrichtungen
    • In Pflege, Betreuung und Gesundheitseinrichtungen treffen körperliche Belastungen, Infektionsrisiken, herausfordernde Arbeitssituationen und hohe Anforderungen an die Beschäftigten aufeinander. Arbeitsschutz muss hier sowohl die eigene Sicherheit als auch die besonderen Bedingungen im Umgang mit anderen Menschen berücksichtigen.

      Du setzt dich mit typischen Gefährdungen und Belastungen dieser Arbeitsbereiche auseinander und lernst, sicherheitsrelevante Situationen im Arbeitsalltag frühzeitig wahrzunehmen. Dabei wird deutlich, wie du als Sicherheitsbeauftragter zu einer sicheren und gesundheitsgerechten Arbeitsumgebung beitragen kannst.

  • Add-on: KI sinnvoll als Sicherheitsbeauftragter nutzen
    • Künstliche Intelligenz kann bei bestimmten Aufgaben Zeit sparen – beispielsweise beim Strukturieren von Informationen, beim Vorbereiten von Textentwürfen, bei Checklisten oder bei der Gesprächsvorbereitung.

      Die Schulung zeigt dir mögliche Einsatzfelder und macht ebenso deutlich, wo Grenzen liegen. Datenschutz, fachliche Prüfung und betriebliche Verantwortung dürfen nicht an ein KI-System abgegeben werden.

  • Zum Abschluss der Schulung absolvierst du einen Online-Wissenstest. Dabei überprüfst Du dein Verständnis der vermittelten Inhalte und kannst zeigen, dass du die wichtigsten Grundlagen und Aufgaben eines Sicherheitsbeauftragten sicher einordnen kannst.
  • Für die Teilnahme solltest du fest in einem Unternehmen angestellt sein. Praktische Betriebserfahrung ist von Vorteil, da sie dir hilft, die vermittelten Inhalte direkt mit typischen Situationen aus deinem Arbeitsalltag zu verknüpfen.
  • Für deine Ausbildung stehen verschiedene finanzielle Förderwege zur Verfügung.
    Zusätzlich bietet die AHAB-Akademie für bestimmte Zielgruppen und Lebenssituationen – zum Beispiel für Studierende, Rentner, Menschen in Kurzarbeit, Arbeitssuchende sowie Personen mit Beeinträchtigung – eine eigene Förderung mit 30 % an.
    Finde hier heraus, welche Förderung für dich infrage kommt.
  • Gern beraten wir dich kostenlos und unverbindlich zu deinen Fördermöglichkeiten – telefonisch unter 030 9860 1997 0.

Zertifikat

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Trainer- oder Kursleiterausbildung erhältst du ein offizielles Zertifikat der AHAB-Akademie. Es bestätigt deine Fachkenntnisse, deine praktische Handlungskompetenz und deine Qualifikation im jeweiligen Themenbereich.

Mit deinem Zertifikat machst du deine Qualifikation sichtbar und kannst sie beruflich einsetzen – zum Beispiel in Kursen, Trainings, Beratungen oder gesundheitsbezogenen Angeboten.

  • Offizielles Zertifikat der AHAB-Akademie
  • Dauerhafter Nachweis deiner Qualifikation
  • Beruflich einsetzbar bei Arbeitgebern, Institutionen, Vereinen und Verbänden
Muster Zertifikate Urkunden Ahab Akademie

Online | 299,40 € 199,60 € gespart

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  • Was: Sicherheitsbeauftragter (Online-Learning) Wann: ab 15.09.2026, Zeit: siehe Schulungsdetails Wo: Lernplattform Lernwelt-Gesundheit

Informationen

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Häufige Fragen

  • Wann muss ein Unternehmen Sicherheitsbeauftragte bestellen?
    • Nach § 22 SGB VII müssen Unternehmen ab einer bestimmten Beschäftigtenzahl Sicherheitsbeauftragte bestellen. Aktuell gilt dies grundsätzlich für Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten. Bei regelmäßig mehr als 20 und weniger als 50 Beschäftigten kann ebenfalls eine Pflicht bestehen, wenn die Gefährdungsbeurteilung eine besondere Gefährdung für Leben und Gesundheit ergibt. Zusätzlich können Vorgaben des zuständigen Unfallversicherungsträgers relevant sein.
  • Orientiert sich die Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten an den DGUV-Vorgaben?
    • Ja. Die Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten ist an den aktuellen fachlichen Grundlagen für Sicherheitsbeauftragte ausgerichtet. Dazu gehören insbesondere der DGUV Grundsatz 311-004 zur Grundqualifizierung von Sicherheitsbeauftragten, die DGUV Information 211-042, die DGUV Vorschrift 1 sowie die gesetzlichen Grundlagen des § 22 SGB VII. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Rollenverständnis, Handlungskompetenz und dem Transfer in den Arbeitsalltag.
  • Bin ich nach dem Kurs automatisch Sicherheitsbeauftragter?
    • Nein. Mit dem erfolgreichen Abschluss erhältst Du das Zertifikat der AHAB-Akademie über deine absolvierte Qualifizierung. Die formale Bestellung zum Sicherheitsbeauftragten erfolgt jedoch durch das Unternehmen beziehungsweise den Arbeitgeber. Die Schulung vermittelt dir die fachlichen, methodischen und kommunikativen Grundlagen, die du für diese Funktion benötigst.
  • Benötige ich für die Weiterbildung zum Sicherheitsbeauftragten Vorkenntnisse im Arbeitsschutz?
    • Nein. Für die Teilnahme benötigst du keine spezielle juristische oder technische Ausbildung im Arbeitsschutz. Hilfreich sind praktische Erfahrungen in deinem Arbeitsbereich und Kenntnisse der betrieblichen Abläufe. Alles weitere relevante Grundlagenwissen erarbeitest du dir im Verlauf der Schulung.
  • Hat ein Sicherheitsbeauftragter Weisungsbefugnis?
    • Nein. Sicherheitsbeauftragte haben grundsätzlich keine Weisungsbefugnis. Ihre Funktion ist unterstützend und kollegial angelegt. Sie beobachten den Arbeitsalltag, erkennen mögliche Gefährdungen und sprechen sicherheitsrelevante Themen an. Dabei arbeiten sie mit Führungskräften, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und weiteren Akteuren des betrieblichen Arbeitsschutzes zusammen.
  • Führt ein Sicherheitsbeauftragter die Gefährdungsbeurteilung durch?
    • Nein. Die Verantwortung für die Gefährdungsbeurteilung liegt beim Arbeitgeber. Als Sicherheitsbeauftragter kannst du den Prozess jedoch mit deinen Beobachtungen aus dem Arbeitsalltag unterstützen und beispielsweise auf neue oder bislang nicht ausreichend berücksichtigte Gefährdungen aufmerksam machen.
  • Ist die Schulung zum Sicherheitsbeauftragten für unterschiedliche Branchen geeignet?
    • Ja. Die Grundqualifizierung ist branchenübergreifend aufgebaut und wird durch spezifische Vertiefungen ergänzt. Du kannst zwischen den Bereichen Technische Produktion, Logistik und Handwerk, Büro, Verwaltung, Verkauf und Gastgewerbe sowie Pflege, Betreuung und Gesundheitseinrichtungen wählen. So kannst du das Gelernte gezielt auf typische Situationen deines eigenen Arbeitsumfelds übertragen.
  • Muss ich alle Aufbaumodule absolvieren?
    • Nein. Für den Abschluss der Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten ist nur eines der drei Aufbaumodule verpflichtend. Du kannst das Aufbaumodul wählen, das am besten zu deinem Tätigkeitsbereich oder deinem Arbeitsumfeld passt. Wenn du dein Wissen erweitern möchtest, kannst du selbstverständlich auch zwei oder alle drei Aufbaumodule absolvieren.
  • Wie oft sollten sich Sicherheitsbeauftragte weiterbilden?
    • Der DGUV Grundsatz 311-004 empfiehlt eine regelmäßige Fortbildung. Wie häufig diese sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Gefährdungspotenzial und den betrieblichen Bedingungen ab. Als Orientierung nennt die DGUV einen Zeitraum von etwa drei bis fünf Jahren. Ändern sich beispielsweise Arbeitsverfahren, Vorschriften oder Aufgaben, kann eine frühere Weiterbildung sinnvoll sein.