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Mediencoach Ausbildung

Bildungslevel: Trainer-Lizenz

Unsere Zertifikate genießen eine hohe Anerkennung und stärken Deine beruflichen Perspektiven nachhaltig.

Da die Qualität unserer Ausbildungen immer auf dem neuesten Stand und gleichzeitig standardisiert ist, brauchst du diese nicht teuer refreshen, sondern erhältst eine lebenslange Lizenz von uns.

Die Anerkennung, Prüfung und Zertifizierung der AHAB-Akademie durch unabhängige Institutionen garantieren Dir die Einhaltung hoher Qualitätsstandards.

MwSt. entfällt | Ratenzahlung über PayPal verfügbar

Qualifiziert weiterbilden

Focus Business

Die AHAB-Akademie GmbH, dein TOP-Anbieter für Weiterbildung im Jahr 2025 und 2026! Wir sind stolz darauf, von Focus Business als einer der führenden Anbieter in der Weiterbildungsbranche ausgezeichnet worden zu sein.

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Deutsche Gesellschafft für Prävention & Gesundheitsförderung

DG-PG ID 4474

Die DGPG prüft Gesundheitsfördermaßnahmen auf deren Wirksamkeit. Alle Kurskonzepte und Coaching-Maßnahmen, auf die wir in unseren Ausbildungen einweisen, wurden von der DGPG entsprechend geprüft und bei nachgewiesener Wirksamkeit zertifiziert.

Seniors Taking Notes Classroom
© pikisuperstar | freepik.com

Schulungsdetails

Präsenz-Seminar-Variante

Direkter Austausch mit Experten und Gleichgesinnten

Lernformat
  • Reines Seminar ohne verpflichtende Online-Lernphase
  • Die Lernplattform steht zwar zur Verfügung, wird aber optional genutzt (zur freiwilligen Vorbereitung oder Reflexion)
  • Der Fokus liegt vollständig auf den interaktiven Praxisanteilen im Seminar
Dauer 30 Zeitstunden (1 ECTS )
  • inkl. 3 Praxistage
  • inkl. Digitales Lern-Addon
  • Zugriff auf unsere Lernplattform: 1 Monat(e) vor / bis 1 Monat(e) nach dem letzten Praxistag

Fortbildungs‐punkte 40 Punkte
Abschluss Zertifikat mit lebenslanger Lizenz
Pädagogische Betreuung Fachbereichsleiter:innen stehen dir während und nach der Ausbildung für inhaltliche Fragen zur Verfügung.
Notwendiges Equipment entfällt
Inklusive
  • Prüfungsgebühren
  • 100-500 Seiten Lernmaterial in gedruckter und digitaler Form
  • bis zu 50 Lernvideos

Kinder, Jugendliche und Familien zu gesunder Mediennutzung begleiten

Smartphones, Social Media, Games, Streaming, Messenger und KI-Tools gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Sie ermöglichen Austausch, Kreativität, Lernen, Unterhaltung und Zugehörigkeit. Gleichzeitig bringen sie neue Herausforderungen in Familien, Schulen und pädagogische Einrichtungen: Streit um Bildschirmzeiten, ständige Erreichbarkeit, Gaming-Konflikte, Cybermobbing, problematische Nutzung, digitale Erschöpfung und Eltern, die oft nicht mehr wissen, wie sie ihre Kinder sinnvoll begleiten sollen.

Genau hier setzt die Mediencoach Ausbildung an.

Als Mediencoach hilfst Du Kindern, Jugendlichen, Eltern und Einrichtungen dabei, digitale Medien bewusster, sicherer und gesünder zu nutzen.

Dabei geht es nicht um Verbote oder pauschale Warnungen. Es geht um Orientierung, Selbstreflexion, Medienkompetenz, Schutz, Beziehungsförderung und alltagstaugliche Regeln.

Du lernst, Medienverhalten einzuordnen, Risiken zu erkennen, Gespräche zu führen, Eltern zu stärken und Gruppenangebote professionell anzuleiten. Ein besonderer Schwerpunkt ist das praxiserprobte 8-Wochen-Programm ONL1FE, mit dem Jugendliche ab 12 Jahren ihre Mediennutzung reflektieren und Schritt für Schritt mehr digitale Balance entwickeln.

Ausbildung auf einen Blick

  • Abschluss: Zertifikat als Mediencoach
  • Bildungslevel: Coach-Lizenz
  • Format: Präsenzseminar
  • Umfang: 40 Zeitstunden (30h Präsenzunterricht, 10h Selbststudium)
  • Dauer: 3 Praxistage
  • Lernplattform: Zugriff 1 Monat vor bis 1 Monat nach dem letzten Praxistag
  • umfangreiche Lernmaterialien
    • in gedruckter und digitaler Form
    • Bis zu 50 Lernvideos
  • Einweisung in das 8-Wochen-Programm ONL1FE
    • Geeignet für Schulen, Jugendhilfe, Familienberatung, Prävention und Coaching
  • Inhouse-Schulung für Teams und Einrichtungen möglich

Warum Mediencoaching heute so wichtig ist

Digitale Medien sind nicht mehr nur Freizeitbeschäftigung. Sie prägen Kommunikation, Freundschaften, Lernen, Identitätsentwicklung, Unterhaltung, Konsumverhalten und soziale Zugehörigkeit. Für Kinder und Jugendliche sind digitale Räume oft echte Lebensräume.

Genau deshalb reicht es nicht, nur Bildschirmzeiten zu begrenzen. Fachkräfte, Eltern und Einrichtungen brauchen ein differenziertes Verständnis: Warum ist Social Media so attraktiv? Warum fällt das Aufhören beim Gaming so schwer? Welche Rolle spielen Likes, Belohnungssysteme, Autoplay, endlose Feeds, Gruppendruck und Fear of Missing Out? Und wann wird aus intensiver Nutzung ein echtes Warnsignal?

Mediencoaching verbindet Schutz und Befähigung. Kinder und Jugendliche sollen digitale Medien nicht nur weniger nutzen, sondern bewusster. Sie sollen verstehen, was digitale Plattformen mit Aufmerksamkeit, Stimmung, Selbstwert und Verhalten machen können. Gleichzeitig brauchen Eltern eine Sprache, um über Medien auf Augenhöhe moit ihren Kindern zu sprechen, ohne nur zu kontrollieren oder ständig in Konflikte zu geraten.

Ein guter Mediencoach hilft dabei, aus Streit und Unsicherheit wieder Orientierung und Handlungssicherheit zu machen.

Was macht ein Mediencoach?

Ein Mediencoach unterstützt Menschen dabei, digitale Medien reflektiert, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen.

In der Praxis kann das sehr unterschiedlich aussehen: Du leitest Workshops mit Jugendlichen, führst Elternabende durch, begleitest Familien bei Medienkonflikten, arbeitest mit Schulen oder Jugendhilfeeinrichtungen, sensibilisierst Fachkräfte oder entwickelst Präventionsangebote für Unternehmen und Organisationen, denn dort arbeiten viele Eltern, die zu Hause “die Hölle erleben”.

Als Mediencoach vermittelst Du Medienkompetenz auf mehreren Ebenen:

  • Medien verstehen
  • Medien sinnvoll nutzen
  • Inhalte kritisch bewerten
  • online verantwortungsvoll handeln
  • Risiken erkennen
  • eigene Nutzung reflektieren
  • digitale Balance entwickeln
  • Eltern und Erziehungsfachkräfte stärken
  • digitale Schutzräume und Regeln gemeinsam gestalten

Dabei arbeitest Du präventiv, pädagogisch und beratend. Du ersetzt keine Therapie und stellst keine Diagnosen. Du hilfst Menschen aber, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf geeignete Unterstützung einzubeziehen.

Was Du in der Ausbildung lernst

Medienpädagogik und Medienkompetenz

Zu Beginn beschäftigst Du Dich mit der Frage, was Medienkompetenz heute eigentlich bedeutet. Medienkompetenz ist mehr als technische Bedienung. Kinder und Jugendliche können oft schnell Apps nutzen, Videos schneiden oder Accounts bedienen – das heißt aber noch nicht, dass sie Inhalte kritisch einschätzen, Risiken erkennen oder ihre Nutzung selbst regulieren können.

Du lernst, Medienkompetenz verständlich zu vermitteln:

  • Wie funktionieren digitale Medien?
  • Welche Rolle spielen Social Media, Games, Streaming, Messenger und KI?
  • Wie unterscheiden sich sinnvolle Nutzung, Gewohnheit, Ablenkung und Übernutzung?
  • Wie können Kinder und Jugendliche Medien für Lernen, Austausch, Kreativität und Entspannung nutzen?
  • Wann wird Mediennutzung belastend?

So entwickelst Du eine klare Grundlage für Deine spätere Arbeit in Workshops, Coachings und Elternformaten.

Entwicklungspsychologie: Kinder und Jugendliche besser verstehen

Mediencoaching funktioniert nur, wenn Du die Lebensphase Deiner Zielgruppe verstehst.

In der Ausbildung beschäftigst Du Dich deshalb mit zentralen Themen der Entwicklungspsychologie: Selbstkonzept, Selbstwertgefühl, Identitätsentwicklung, Werte, soziale Beziehungen, emotionale Regulation, Aufmerksamkeit, Lernen, Problemlösen und Peergroup-Orientierung.

Gerade im Jugendalter verändern sich das Autoritätsbewusstsein, Zugehörigkeit und Selbstbild stark. Jugendliche orientieren sich zunehmend an Gleichaltrigen. Soziale Medien werden zur Bühne für Anerkennung, Vergleich, Identität und Zugehörigkeit. Das erklärt, warum reine Verbote oft schlecht funktionieren und warum Mediencoaching eine hohe Beziehungsqualität, Beteiligung und Motivation braucht.

Du lernst, Mediennutzung nicht nur als Verhalten zu betrachten, sondern als Teil von Entwicklung, Bedürfnissen und sozialer Einbindung.

Medienpsychologie: Warum digitale Medien so stark wirken

Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist die Medienpsychologie. Du lernst, wie Medien auf Emotionen, Einstellungen und Verhalten wirken können.

Dazu gehören unter anderem:

  • Uses-and-Gratifications-Ansatz
  • Mood-Management-Theorie
  • Medienwirkung auf Stimmung und Emotionen
  • Kultivierungshypothese
  • Agenda-Setting
  • Selective Exposure
  • Echokammern und Filterblasen
  • Algorithmen und personalisierte Feeds
  • Selbstwert, Likes und soziale Rückmeldung
  • Vergleichsdruck, Körperbilder und Bodyshaming

Du verstehst, warum Jugendliche Medien nicht zufällig nutzen, sondern damit Bedürfnisse bearbeiten: Unterhaltung, Ablenkung, Zugehörigkeit, Anerkennung, Orientierung, Stressregulation oder Langeweile.

Dieses Verständnis ist wichtig, weil wirksames Mediencoaching nicht moralisiert. Es fragt: Welche Funktion erfüllt die Mediennutzung – und welche gesünderen Alternativen können entstehen?

Faktencheck Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Du setzt Dich mit aktuellen Zahlen, Daten und Trends zur Mediennutzung auseinander. Dazu gehören Smartphone-Nutzung, Social Media, Gaming, Streaming, KI-Tools und digitale Kommunikation.

Du lernst, Mediennutzung differenziert einzuordnen:

  • Welche Medien nutzen Kinder und Jugendliche besonders häufig?
  • Wie unterscheiden sich Altersgruppen?
  • Welche Rolle spielen Handy, Social Media, Gaming und Streaming?
  • Wie hoch sind typische Nutzungszeiten?
  • Wo liegen Orientierungswerte?
  • Wann ist viel Nutzung noch normal?
  • Wann wird es kritisch?

Dieses Wissen ist wichtig für Elternarbeit, Präventionsworkshops und Beratung. Eltern und Fachkräfte brauchen keine Panik, sondern Orientierung. Genau diese Orientierung lernst Du zu geben.

Verhaltensänderung: Vom Problembewusstsein zur neuen Gewohnheit

Digitale Gewohnheiten lassen sich nicht allein durch Appelle verändern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene greifen oft automatisch zum Handy: aus Langeweile, Stress, Unsicherheit, FOMO oder dem Wunsch nach Ablenkung.

Deshalb lernst Du psychologische Modelle der Verhaltensänderung kennen. Dazu gehören unter anderem die Theorie des geplanten Verhaltens, Stadienmodelle der Veränderung und sozial-kognitive Ansätze.

Du beschäftigst Dich mit Fragen wie:

  • Wie entsteht Veränderungsmotivation?
  • Warum haben manche Jugendliche kein Problembewusstsein?
  • Wie stärkt man Selbstwirksamkeit?
  • Wie werden konkrete Ziele formuliert?
  • Wie lassen sich Rückfälle vermeiden?
  • Wie helfen soziale Unterstützung und Medienpartnerschaften?
  • Wie wird aus einem Vorsatz ein umsetzbarer Plan?

So kannst Du Mediencoaching nicht nur als Wissensvermittlung gestalten, sondern als echten Veränderungsprozess.

Problematische Mediennutzung und Mediensucht erkennen

Ein zentraler Schwerpunkt ist die Abgrenzung zwischen intensiver Nutzung, problematischer Nutzung und suchtähnlichem Verhalten.

Du lernst typische Warnzeichen kennen:

  • Kontrollverlust
  • heimliche Nutzung
  • starke Gereiztheit bei Begrenzung
  • Schlafprobleme
  • Rückzug
  • Vernachlässigung von Schule, Hobbys oder Freundschaften
  • Konflikte in der Familie
  • starke gedankliche Beschäftigung mit Games, Social Media oder Streaming
  • Nutzung zur Flucht vor Stress, Langeweile oder unangenehmen Gefühlen

Wichtig ist dabei die fachliche Einordnung: Viel Medienzeit allein bedeutet noch nicht automatisch Sucht. Entscheidend ist, welche Funktion die Nutzung hat und ob wichtige Lebensbereiche darunter leiden.

Als Mediencoach lernst Du, Warnsignale ernst zu nehmen, ohne zu dramatisieren. Du kannst Eltern, Jugendliche und Einrichtungen sensibilisieren und bei Bedarf an geeignete Fachstellen weiterverweisen.

Cybermobbing, Sexting, Cybergrooming und Sicherheit im Netz

Digitale Medien bringen auch konkrete Schutzthemen mit sich. In der Ausbildung beschäftigst Du Dich mit Risiken, die Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte kennen sollten.

Dazu gehören:

  • Cybermobbing
  • Cybergrooming
  • Sexting
  • sexualisierte Inhalte
  • Hasskommentare
  • Challenges
  • Datenschutz
  • Datendiebstahl
  • Privatsphäre-Einstellungen
  • Bildrechte und Recht am eigenen Bild
  • Sharenting
  • Kostenfallen
  • KI-Begleiter
  • problematische Kontaktaufnahme
  • Schutz vor unangemessenen Inhalten

Du lernst, diese Themen verständlich und altersgerecht zu vermitteln. Dabei geht es nicht darum, Angst zu erzeugen. Es geht darum, Kinder und Jugendliche handlungsfähig zu machen: Was kann ich tun? Wen kann ich ansprechen? Welche Einstellungen schützen mich? Wann sollte ich Hilfe holen?

Elterncoaching: Familien in Medienfragen stärken

Ein besonderer Teil der Ausbildung ist das Elterncoaching im Bereich Medienkompetenz.

Eltern stehen oft zwischen Sorge, Überforderung und Alltagsdruck. Sie sollen begleiten, schützen, Grenzen setzen, Vorbild sein und gleichzeitig digitale Teilhabe ermöglichen. Viele fühlen sich dabei unsicher oder erleben Medien als Dauerstreitthema.

Du lernst, Eltern nicht zu belehren, sondern wertschätzend zu begleiten. Ein gutes Elterncoaching ist beziehungsorientiert, alltagsnah, ressourcenorientiert, verständlich und lösungsorientiert.

Inhalte sind unter anderem:

  • Medienerziehung in der Familie
  • altersgerechte Mediennutzung
  • Bildschirmzeiten und Familienregeln
  • Streit ums Handy
  • Regeln ohne täglichen Machtkampf
  • Vorbildfunktion der Eltern
  • Familienmedienkultur
  • medienfreie Routinen
  • Umgang mit Social Media, Gaming und Streaming
  • Warnzeichen problematischer Nutzung
  • Gesprächsführung mit Eltern
  • Elternabende und Elternworkshops
  • niedrigschwellige Angebotsformate
  • Kooperation mit Schulen, Kitas, Familienzentren und Trägern

Du lernst, Eltern so zu unterstützen, dass sie nicht mit mehr Angst nach Hause gehen, sondern mit mehr Klarheit, Selbstwirksamkeit und konkreten nächsten Schritten.

ONL1FE: Das 8-Wochen-Programm für Jugendliche

Ein Herzstück der Ausbildung ist die Einweisung in das Medienkompetenzprogramm ONL1FE der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Gesundheitsförderung. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab etwa 12 Jahren und hilft ihnen, ihren digitalen Alltag besser zu verstehen, Risiken zu erkennen und eigene Regeln für eine gesündere Mediennutzung zu entwickeln.

ONL1FE arbeitet nicht mit Verboten, sondern mit Selbstreflexion, Challenges, Gruppenübungen, Medienpartnerschaften und alltagsnahen Experimenten.

Woche 1: Mein digitales Leben

Die Jugendlichen erfassen ihren eigenen Medienalltag. Sie lernen, welche Medien sie nutzen, wann sie online sind und welche Funktionen Medien für sie haben: Spaß, Kontakt, Ablenkung, Entspannung, Lernen oder Zugehörigkeit.

Mit Übungen wie „Mein Medientag“ und der Challenge „Spy yourself“ beobachten sie ihren eigenen Medienkonsum, ohne bewertet zu werden.

Woche 2: Was digital mit uns passiert

In dieser Einheit geht es um Bildschirmzeit, Belohnungssysteme, Dopamin, Gewohnheiten, Aufmerksamkeit und das Gehirn.

Die Jugendlichen verstehen, warum die Zeit beim Scrollen, Streamen oder Zocken oft so schnell vergeht. Sie lernen, dass Apps und Spiele gezielt so gestaltet sind, dass Menschen lange dabeibleiben. Mit der Challenge „Dopaminkur“ testen sie kleine Veränderungen wie Autoplay ausschalten, Push-Nachrichten reduzieren oder das Handy nicht mit ins Bett nehmen.

Woche 3: Wie viel Medien sind okay?

Diese Einheit beschäftigt sich mit Rechten, Pflichten, Medienzeiten, Warnsignalen und dem Unterschied zwischen intensiver Nutzung und problematischer Nutzung.

Jugendliche reflektieren: Habe ich noch Kontrolle? Tut mir die Nutzung gut? Was sagen Schlaf, Schule, Stimmung und Beziehungen über meine Medienbalance?

Woche 4: Gaming & Co. – die Dosis macht das Gift

Hier geht es um Gaming, Social Media und die Frage, wann digitale Nutzung zu viel wird. Ein starker Perspektivwechsel ist der Vergleich mit Leistungssport: Auch dort braucht es Belastung, Pausen, Regeneration und einen guten Trainingsplan.

Jugendliche prüfen, was ihnen Medien geben – und was sie kosten. Sie entwickeln erste eigene Regeln für mehr Balance.

Woche 5: Social Media – Creator oder Consumer?

In dieser Woche geht es um Social Media, Algorithmen, For-You-Feeds, Filterblasen und Echokammern.

Die Jugendlichen verstehen, dass Plattformen nicht zufällig anzeigen, was sie sehen. Likes, Watchtime, Kommentare, geteilte Inhalte und gespeicherte Beiträge beeinflussen, welche Inhalte immer wieder auftauchen. Mit der Challenge „Create your bubble“ erleben sie, wie schnell sich digitale Informationsräume verändern können.

Woche 6: Sicher im Netz

Diese Einheit behandelt Gefahren und Schutzmöglichkeiten im digitalen Raum. Themen sind Datendiebstahl, Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting, Challenges, KI-Begleiter und Privatsphäre.

Die Jugendlichen lernen, wie sie sich besser schützen, problematische Situationen erkennen und Unterstützung holen können.

Woche 7: Das wollte ich schon immer einmal machen

Hier geht es um Offline-Aktivitäten, neue Interessen und konkrete Alternativen zum digitalen Alltag. Jugendliche sammeln Ideen aus Bereichen wie Bewegung, Kreativität, Draußen-Sein, Entspannung, Ausprobieren und soziale Aktivitäten.

Das Ziel ist nicht „weniger Medien um jeden Preis“, sondern mehr echte Wahlfreiheit: Was tut mir offline gut? Was wollte ich schon immer ausprobieren?

Woche 8: Das nehme ich mir vor

Zum Abschluss entwickeln die Jugendlichen ihren eigenen „Clever Mode“. Sie formulieren einfache, realistische Regeln, die zu ihrem Alltag passen.

Die 3-2-1-Regel hilft dabei, konkrete Vereinbarungen zu treffen und die eigene Mediennutzung langfristig bewusster zu gestalten.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Die Mediencoach Ausbildung richtet sich an Menschen, die Kinder, Jugendliche, Eltern oder Einrichtungen professionell im Umgang mit digitalen Medien begleiten möchten.

Geeignet ist sie besonders für:

  • Pädagogen
  • Sozialarbeiter
  • Erzieher
  • Lehrkräfte
  • Schulsozialarbeiter
  • Fachkräfte aus Jugendhilfe und Familienberatung
  • Coaches und Berater
  • Präventionsfachkräfte
  • Fachkräfte aus Kindergesundheit und Gesundheitsförderung
  • Mitarbeitende in Jugendzentren, Vereinen oder Bildungseinrichtungen
  • BGF- und BGM-Verantwortliche
  • Quereinsteiger mit Erfahrung im Umgang mit Kindern, Jugendlichen oder Familien
  • Einrichtungen, die Teams im Bereich Medienkompetenz qualifizieren möchten

Praktische Vorerfahrung im Umgang mit Kindern, Jugendlichen oder im Beratungsumfeld ist empfehlenswert.

Deine Einsatzmöglichkeiten als Mediencoach

Nach der Ausbildung kannst Du Mediencoaching in unterschiedlichen Settings einsetzen.

Mögliche Einsatzfelder sind:

  • Workshops an Schulen
  • Medienkompetenztraining für Jugendliche
  • Umsetzung des ONL1FE-Programm
  • Elterninfoabende
  • Elterncoachings
  • Familienberatung bei Medienkonflikten
  • Präventionsprojekte in Jugendzentren
  • Seminare für pädagogische Teams
  • Fortbildungen für Einrichtungen
  • Vorträge zu Social Media, Gaming und Bildschirmzeiten
  • Cybermobbing-Prävention
  • Medienkompetenz-Angebote in Vereinen
  • Digital-Balance-Workshops in Unternehmen
  • BGF-Angebote zu digitalem Stress
  • Inhouse-Schulungen für Teams und Träger
  • freiberufliche Medienberatung und Coachingangebote

Besonders geeignet ist die Ausbildung zum Medien Coach bei der AHAB-Akademie für alle, die nicht nur informieren, sondern konkrete Programme, Workshops und Beratungsformate anbieten möchten.

Was diese Ausbildung besonders macht

Diese Ausbildung vermittelt nicht nur Medienwissen. Sie verbindet Fachwissen, Coachingkompetenz und fertige Praxisformate.

Du beschäftigst Dich mit Medienpädagogik, Entwicklungspsychologie, Medienpsychologie, Verhaltensänderung, Elterncoaching, Prävention und konkreten Schutzthemen. Gleichzeitig lernst Du mit ONL1FE ein vollständiges 8-Wochen-Programm kennen, das Du in Schulen, Jugendhilfe, Vereinen oder eigenen Angeboten einsetzen kannst.

Dadurch entsteht ein klares Kompetenzprofil: Du kannst Kinder, Jugendliche, Eltern und Institutionen nicht nur über Medien aufklären, sondern Veränderungsprozesse begleiten.

Abschluss, Zertifikat und Qualität

Nach erfolgreichem Abschluss erhältst Du ein Zertifikat über die Ausbildung als Mediencoach mit lebenslanger Lizenz.

Die Ausbildung umfasst 40 Zeitstunden und findet als Präsenzseminar mit drei Praxistagen statt. Zusätzlich erhältst Du Zugang zur Lernplattform, digitale und gedruckte Lernmaterialien, bis zu 50 Lernvideos sowie pädagogische Betreuung durch die Fachbereichsleitung.

Die Prüfung erfolgt über eine praktische Übung im Seminar. Die Prüfungsgebühren sind bereits enthalten.

Wichtig: Abgrenzung zur Therapie

Die Mediencoach Ausbildung ist pädagogisch, präventiv und beratend ausgerichtet. Sie ersetzt keine Psychotherapie, keine Suchttherapie und keine heilkundliche Behandlung.

Als Mediencoach erkennst Du Risiken, stärkst Medienkompetenz, unterstützt Eltern und Jugendliche und verweist bei schweren Belastungen, akuten Krisen oder Verdacht auf eine Suchterkrankung an geeignete Fachstellen.

Diese klare Abgrenzung macht Deine Arbeit verantwortungsvoll und professionell.

Verwandte Ausbildungen

Als ergänzende Ausbildungen empfiehlt die AHAB-Akademie die Ausbildung zum Resilienztrainer für Kinder als starke Ergänzung im Bereich Kindergesundheit, den Konzentrations- und Gedächtnistrainer, den Bewegungspädagogen für Kinder sowie den Entspannungstrainer für Kinder.

Unser Service auf einen Blick

FormatPräsenz – 3 Präsenztage, 40 Zeitstunden insgesamt. Klassisches Seminar.
AbschlussZertifikat (digitales PDF). Bildungslevel: Trainer-Lizenz.
PrüfungPraktische Übung. Prüfungsgebühren inklusive.
VoraussetzungenPraktische Vorerfahrung empfohlen (Arbeit mit Kindern/Jugendlichen oder im Beratungsumfeld).
LernplattformZugriff 1 Monat vor bis 1 Monat nach dem letzten Praxistag. Pädagogische Betreuung, digitale Unterlagen, lebenslange Lizenz.
DozentDr. Henry Kauffeldt. Verhaltens- und Organisationspsychologe, Gesundheitswissenschaftler, Spezialist für Mediencoaching und Medienkompetenz.
ZielgruppePädagog:innen, Berater:innen, Coaches, Sozialarbeiter:innen, Leher:innen, Erzieher:innen, Fachkräfte im Präventionsbereich, interessierte Eltern mit pädagogischen Vorerfahrungen.
EinsatzfelderSchulen, Jugendzentren, Familienberatung, Coaching, BGF, Präventionsprojekte.
InhouseBuchbar als Inhouse-Schulung für Teams und Einrichtungen.
Verwandte Ausb.Resilienztrainer für Kinder, Konzentrations- und Gedächtnistrainer, Bewegungspädagoge Kinder, Entspannungstrainer Kinder.
FinanzierungRatenzahlung über PayPal. KOMPASS-Förderung bis zu 90 % für Solo-Selbständige. Zahlung auch per Rechnung, Kreditkarte, SEPA möglich.

Was beinhaltet deine Ausbildung als Mediencoach

  • Medienpsychologie
    • Faktencheck Medienkonsum Kinder & Jugendliche. Gesundheitliche Folgen übermäßiger Mediennutzung. Anzeichen von Suchtverhalten. Prävention, Interventionsmaßnahmen und Therapieansätze bei Mediensucht.
  • Mediensicherheit
    • Empfehlungen zur altersgerechten Mediennutzung. Schutz im Internet und in sozialen Medien. Prävention von Cybermobbing. Strategien zur Auflösung von Cybermobbing-Situationen.
  • Beratung & Coaching
    • Elternarbeit: Tipps zur Förderung eines gesunden Medienkonsums. Familiäre und institutionelle Medienberatung. Beratungskompetenzen für Einzel- und Gruppencoaching im Kinder- und Jugendbereich sowie im Elterncoaching.
  • Praxisteil (Präsenz)
    • Einweisung in das 8-Wochen-Programm ONEL1FE (Medienkompetenztraining für Jugendliche ab 12 Jahren). Üben konkreter Coachingsituationen anhand typischer Fallbeispiele. Formate für Erwachsene: Vorträge, Workshop- und Seminarkonzepte (u.a. BGF-Bereich).
  • Prüfungsform: Praktische Übung. Abschluss: Zertifikat als digitales PDF. Voraussetzungen: vollständige Seminarbühr, erforderliche Anwesenheit, Erbringung der Leistungsnachweise. Kein DG-PG-Siegel, kein ZFU. Bildungslevel: Trainer-Lizenz.
  • Praktische Vorerfahrung empfohlen – insbesondere Erfahrungen im Umgang mit Kindern, Jugendlichen oder im beratenden Umfeld. Mindestalter 18 Jahre, Schul- oder Ausbildungsabschluss empfohlen. Equipment entfällt. Kein formaler Nachweis zwingend erforderlich.
  • Ratenzahlung über PayPal. Zahlung auch per Rechnung, Kreditkarte und SEPA möglich. KOMPASS-Förderung bis zu 90 % für Solo-Selbständige.


Präsenz

An folgenden Terminen kannst du an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen

Berlin | 616,20 €

  • Was: Mediencoach (Präsenzseminar) Wann: 16.09.2026 (Mittwoch), Zeit: 09:00-17:00 Uhr Wo: AHAB-Akademie (Geschäftsstelle)
  • Was: Mediencoach (Präsenzseminar) Wann: 17.09.2026 (Donnerstag), Zeit: 09:00-17:00 Uhr Wo: AHAB-Akademie (Geschäftsstelle)
  • Was: Mediencoach (Präsenzseminar) Wann: 18.09.2026 (Freitag), Zeit: 09:00-17:00 Uhr Wo: AHAB-Akademie (Geschäftsstelle)

Informationen

AHAB-Akademie (Geschäftsstelle)

AHAB-Akademie (Geschäftsstelle)
Grünauer Strasse 3, 12557 Berlin

  • ENTFERNUNG ZUM HAUPTBAHNHOF: 22 km/ ÖPNV ca. 50 min mit 1x Umsteigen

  • PARKEN: in den anliegenden Straßen kostenfrei möglich

  • VERPFLEGUNGSMÖGLICHKEITEN IN DER NÄHE:

    • Imbiss im Hotel Bett & Buch (100m)

    • REWE (600 m)

    • Kleine Restaurants in der Altstadt Köpenick (500m)

  • HOTELEMPFEHLUNG: Hotel Bett & Buch, Rudower Straße 1, 12557 Berlin

In Google Maps anzeigen

weitere Termine in Berlin einblenden (+0)

Unsicher? Ganz einfach Beratungstermin vereinbaren

Häufige Fragen

  • Ist die Mediencoach-Ausbildung auch für Quereinsteiger geeignet?
    • Ja – sofern praktische Vorerfahrung im Umgang mit Kindern, Jugendlichen oder im Beratungsumfeld vorhanden ist. Ein formaler Nachweis ist nicht zwingend erforderlich. Die Ausbildung zum Mediencoach ist bewusst offen gestaltet, um auch für Menschen ohne Spezialtitel zugänglich zu sein, die sich seriös in ein zukunftsrelevantes Feld einarbeiten möchten.
  • Was ist das Besondere an ONL1FE und warum ist es Teil der Ausbildung?
    • ONL1FE ist ein wissenschaftlich entwickeltes 8-Wochen-Programm, das Jugendliche ab 12 Jahren dabei unterstützt, ein selbstbestimmtes Verhältnis zu Smartphone, Games und Social Media zu entwickeln. Es ist eines der wenigen strukturierten Medienkompetenz-Programme, das direkt für den schulischen und jugendpädagogischen Kontext konzipiert wurde – und Du lernst, es eigenständig durchzuführen.
  • Kann ich die Mediencoach-Ausbildung auch als Inhouse-Schulung für mein Team buchen?
    • Ja. Die AHAB-Akademie bietet die Ausbildung auch als Inhouse-Schulung für Teams, Einrichtungen und Unternehmen an. Das ist besonders attraktiv für Schulen, Jugendhilfeträger, BGF-Verantwortliche und pädagogische Teams, die mehrere Fachkräfte gleichzeitig qualifizieren möchten.
  • Welche Unterlagen und Materialien bekomme ich als Mediencoach-Absolvent?
    • Du erhältst ausführliche Seminarunterlagen (digital), Zugriff auf die Lernplattform (1 Monat vor bis 1 Monat nach dem letzten Praxistag), digitale Unterlagen mit lebenslanger Lizenz sowie das Zertifikat nach Abschluss.
  • Gibt es die Mediencoach-Ausbildung auch als Online-Variante?
    • Aktuell ist die Ausbildung ausschließlich als Präsenzseminar (3 Tage) verfügbar. Theoretische Inhalte können über die Lernplattform bereits vor dem Seminar erarbeitet werden. Aktuelle Formatverfügbarkeit auf der AHAB-Website.
  • Kann ich nach der Ausbildung Workshops an Schulen anbieten?
    • Ja. Die Ausbildung bereitet Dich darauf vor, Medienkompetenz-Workshops, Präventionsangebote und Gruppenprogramme mit Kindern und Jugendlichen durchzuführen.
  • Kann ich auch Eltern beraten?
    • Ja. Elterncoaching ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Du lernst, Eltern bei Fragen zu Medienzeiten, Regeln, Smartphone, Gaming, Social Media, Konflikten und Warnsignalen problematischer Nutzung zu begleiten.
  • Ist Mediencoaching dasselbe wie Medientherapie?
    • Nein. Mediencoaching ist präventiv, pädagogisch und beratend. Es ersetzt keine Therapie und keine Behandlung von Mediensucht oder psychischen Erkrankungen.