BrainFit Übungen
Warum sollen wir kognitive Fähigkeiten trainieren?
Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis gehören zu den wichtigsten kognitiven Fähigkeiten im Alltag. Wir brauchen sie, um Informationen aufzunehmen, Entscheidungen zu treffen, Aufgaben zu planen, Neues zu lernen und uns an wichtige Dinge zu erinnern.
Gleichzeitig fordert die moderne Welt unser Gehirn stärker denn je. Digitale Medien, ständige Erreichbarkeit, Informationsflut, berufliche Komplexität und private Verpflichtungen sorgen dafür, dass viele Menschen sich schneller ablenken lassen, Dinge vergessen oder sich schwerer auf eine Aufgabe fokussieren können.
Die gute Nachricht: Mentale Fitness ist trainierbar.
Gedächtnis- und Konzentrationstraining kann helfen, Aufmerksamkeit bewusster zu steuern, Lernprozesse zu verbessern, Merkstrategien aufzubauen und kognitive Ressourcen gezielter zu nutzen. Genau hier setzt das BrainFit-Training der AHAB-Akademie an.
Warum Gedächtnis und Konzentration heute so wichtig sind
Früher mussten wir Telefonnummern, Wege, Termine oder Vokabeln häufiger aus dem Kopf abrufen. Heute übernimmt vieles das Smartphone. Das ist praktisch, kann aber dazu führen, dass wir unsere eigenen Merkfähigkeiten seltener aktiv nutzen.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Berufliche Aufgaben werden komplexer, Informationen müssen schneller verarbeitet werden, digitale Anwendungen verändern sich laufend und viele Menschen müssen in kurzer Zeit viel Neues lernen.
Das Gehirn wird also gleichzeitig unterfordert und überfordert.
Unterfordert, weil wir uns immer öfter auf digitale Hilfsmittel verlassen.
Überfordert, weil wir ständig neue Informationen aufnehmen, filtern und verarbeiten müssen.
Genau deshalb lohnt es sich, Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis gezielt zu trainieren.
Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis: Was ist der Unterschied?
Im Alltag werden Aufmerksamkeit und Konzentration oft gleichgesetzt. Fachlich lohnt sich aber die Unterscheidung.
Aufmerksamkeit bedeutet, relevante Reize wahrzunehmen und aus der Vielzahl von Informationen auszuwählen. Wir richten unseren Fokus auf das, was gerade wichtig ist.
Konzentration geht einen Schritt weiter. Sie beschreibt die Fähigkeit, relevante Informationen über eine gewisse Zeit hinweg zu verarbeiten und Störungen möglichst auszublenden.
Gedächtnis sorgt dafür, dass Informationen aufgenommen, gespeichert und später wieder abgerufen werden können. Dabei spielen verschiedene Gedächtnissysteme zusammen: vom sehr kurzen sensorischen Gedächtnis über das Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis bis hin zum Langzeitgedächtnis.
Vereinfacht gesagt:
Aufmerksamkeit wählt aus.
Konzentration verarbeitet.
Gedächtnis speichert und ruft ab.
Alle drei Fähigkeiten beeinflussen sich gegenseitig. Wer unaufmerksam ist, speichert weniger. Wer sich nicht konzentrieren kann, lernt langsamer. Und wer keine passenden Gedächtnisstrategien nutzt, vergisst schneller.
Wie Lernen besser gelingt
Lernen ist kein Zufall. Es lässt sich strukturieren.
In der Ausbildung der AHAB-Akademie zum Konzentrations- und Gedächtnistrainer werden verschiedene Lernstrategien beschrieben, die Menschen helfen können, Informationen besser aufzunehmen und langfristiger zu behalten.
Dazu gehören zum Beispiel:
- große Lernmengen in kleine Einheiten aufteilen
- Lernzeiten bewusst planen
- regelmäßige Pausen einbauen
- Ablenkungen reduzieren
- den Arbeitsplatz lernfreundlich gestalten
- Wiederholungen einplanen
- sich mit anderen austauschen
- Lernerfolge belohnen
Besonders wichtig ist die sogenannte „Salami-Taktik“: Große Aufgaben werden in kleine, überschaubare Abschnitte zerlegt. Dadurch wirkt der Lernstoff weniger überwältigend und kann Schritt für Schritt verarbeitet werden.
Auch Pausen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil wirksamen Lernens. Ohne Pausen sinkt die Aufnahmefähigkeit. Mit bewusst gesetzten Unterbrechungen kann das Gehirn Informationen besser sortieren und neue Energie für weitere Lernphasen bereitstellen.
Das Gedächtnistraining MemoFit
Das MemoFit-Training wurde im Jahre 2019 vom Psychologen und Gesundheitswissenschaftler Dr. Henry Kauffeldt entwickelt. Gemeinsam mit einer Forschungsgruppe hat er an der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Gesundheitsförderung das Training zur Steigerung der Konzentrations- und Gedächtnisleistung evaluiert.
Das MemoFit – Training besteht aus 8 Unterrichtseinheiten (a 90min)
- UE 1 – Grundlagen Gehirnfunktion und Gedächtnis
- Einführung in die Funktionsweise des Gehirns
- Aufgabe zur nächsten UE: Durchführung des Konzentrationstest (PABA)
- UE 2 – Aufmerksamkeit und Konzentration
- Theorie: Aufmerksamkeit und Konzentration
- Diverse Übungsaufgaben (8-Tapping, M-U-Test, Cognitrone kennenlernen)
- Aufgabe zur nächsten UE: Konzentrationsleistung steigern: Buch-staben zählen, Ohren spitzen, Schritte zählen, 2-Minuten-Übungen
- UE 3 – Lernen und Lerntypisierung
- Durchführung eines Lerntypentest (Welcher Lerntyp bin ich?)
- TN lernen Tipps und Verhaltensweisen kennen, mit denen sie besser lernen können
- Aufgabe zur nächsten UE: Tipps und Tricks im Alltag testen
- UE 4 – Lerntechniken
- TN lernen Methoden zum besse-ren Lernen kennen (3-Spaltentechnik, Farben zur Übersicht, SQ3R-Technik, PQ4R-Technik)
- Aufgabe zur nächsten UE: Lerntechniken üben
- UE 5 – Lerntechniken und Gedächtnisleistungen
- Vorstellen der Lern- und Ideenfindungsmethoden (Mindmapping, Karteikarten, Clustering)
- theoretische Ausführungen zum Gedächtnis (was ist das und wodurch wird es beinflusst)
- Erlernen einfacher Techniken zur besseren “Erinnern” für den Alltag (TN lernen Merksätze, Erinnern als Gewohnheit, Denksport, Merksätze, Informationen eine Bedeutsamkeit zuordnen)
- UE 6 – Gedächtnistechniken trainieren
- Technik Erinnerungsprozess in drei Schritten verstehen und anwenden lernen
- Technik Assoziationsketten (Geschichtentechnik) verstehen und anwenden lernen
- Technik: LOCI-Methode (Methode wird als Hausaufgabe zur nächsten UE geübt)
- UE 7 – Gedächtnistechniken trainieren
- Erweiterung der LOCI-Methode: Gedächtnispalast verstehen und anwenden lernen
- TN lernen Methoden zur besseren Merkfähigkeit als Voraussetzung für weitere Übungen kennen (Alphabetmethode, Ersatzwortmethode, Zahlen-Symbolsystem, Zahlen durch Geschichte merken)
- Aufgabe zur nächsten UE: Üben der Memo-Techniken
- UE 8 – Einprägen der Techniken und Alltagsumsetzung
- Reflektion der Wochenaufgabe
- Wiederholung von Übungen aus dem 8 -Wochen-Kurs
Konzentration trainieren: Fokus braucht Übung
Konzentration entsteht nicht automatisch. Sie muss immer wieder aufgebaut und geschützt werden.
Viele Menschen verlieren ihren Fokus nicht, weil sie „zu wenig Willenskraft“ haben, sondern weil die Umgebung, die Aufgabenstruktur oder die innere Anspannung Konzentration erschwert.
Hilfreich sind daher einfache Grundregeln:
- eine Aufgabe nach der anderen bearbeiten
- klare Zeitfenster setzen
- Smartphone und Benachrichtigungen reduzieren
- kurze Pausen bewusst planen
- ausreichend trinken
- Bewegung einbauen
- Arbeitsmaterialien vorbereiten
- störende Reize minimieren
- Zwischenziele formulieren
Konzentration ist leichter, wenn das Gehirn weiß, worauf es sich richten soll und wann eine Pause kommt.
Bewegung und Koordination als Gehirntraining?
Das BrainFit-Training von Dr. Henry Kauffeldt betrachtet Gedächtnis und Konzentration nicht isoliert vom Körper.
Bewegung, Koordination und Gleichgewicht spielen eine wichtige Rolle für die kognitive Leistungsfähigkeit. Unser Gehirn steuert Bewegungen, verarbeitet Sinneseindrücke und koordiniert komplexe Abläufe. Deshalb können koordinative Übungen auch mentale Prozesse aktivieren.
Besonders wirksam sind Übungen, die nicht völlig automatisch ablaufen, sondern Aufmerksamkeit erfordern. Dazu gehören zum Beispiel:
- Balanceübungen
- Auge-Hand-Koordination
- Überkreuzbewegungen
- rhythmische Bewegungsfolgen
- Bewegungen mit Richtungswechseln
- Übungen mit zusätzlicher Denkaufgabe
Solche Übungen fordern den Körper und das Gehirn gleichzeitig. Sie können helfen, Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung und kognitive Flexibilität zu fördern.
Entspannung unterstützt Konzentration und Gedächtnis
Mentale Leistungsfähigkeit braucht nicht nur Aktivierung, sondern auch Regeneration.
Stress kann Aufmerksamkeit kurzfristig schärfen. Dauerstress kann jedoch Lernen, Erinnern und Konzentration erschweren. Wer dauerhaft angespannt ist, hat oft weniger Kapazität für fokussiertes Denken.
Deshalb gehören Entspannungs- und Atemübungen sinnvoll zum Gedächtnis- und Konzentrationstraining.
Sie helfen, körperliche Anspannung zu reduzieren, innere Ruhe zu fördern und den Wechsel von Aktivierung zu Erholung bewusst zu gestalten.
BrainFit-Training verbindet daher kognitive Übungen mit Bewegung, Koordination und Entspannung. Dieser ganzheitliche Ansatz macht das Training alltagstauglich und vielseitig einsetzbar.
BrainFit-Training: Mehr als klassisches Gehirnjogging
Viele Menschen denken bei Gehirntraining zuerst an Rätsel, Zahlenreihen oder Denksportaufgaben.
Das BrainFit-Training geht jedoch deutlich weiter.
Das Ursprungskurskonzept stammt aus dem Jahre 2014 und wurde von Dr. Henry Kauffeldt (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Gesundheitsförderung) entwickelt. Es verbindet Theorie und Praxis. Es umfasst 8 Kurseinheiten à 60-90 Minuten und enthält praktische Übungen sowie verständliche Hintergrundinformationen. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernen, Gedächtnis, Bewegung, Koordination und Entspannung. Im Jahr 2020 wurde das Programm aktualisiert.
Das Ziel des BrainFit-Trainings besteht nicht nur darin, einzelne Übungen auszuführen. Die Teilnehmenden sollen verstehen, warum diese Übungen sinnvoll sind und wie sie im Alltag regelmäßig angewendet werden können. Dazu gibt es in jeder Unterrichtseinheit einen kurzen theoretischen Impuls, damit der Sinn der Übungen auch verstanden wird. So wird eine nachhaltige Umsetzungsmotivation der erlernten Übungen gefördert.
Dadurch wird aus kurzfristigem Training ein nachhaltiger Lern- und Übungsprozess.




Das BrainFit-Training besteht aus 9 Unterrichtseinheiten
- UE 1 – Grundlagen des Nervensystems und Übungen zur besseren Verknüpfung linker mit rechter Gehirnhälfte (diverse Übungen mit Bällen aus der Lifekinetik)
- Aufbau eines Neurons, Informationsvermittlung (Aktionspotenzial), Neurogenese
- UE 2 – Kognitive Fährigkeiten und Übungen (Fingerspiele) zur Steigerung der Konzentrationsleistung
- Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernen und Gedächtnis
- UE 3 – Stress und Stressbewältigung durch aktive Pausen
- Grundlagen der physiologischen Stressreaktion, Folgen von Dauerstress
- Übungen zu: Beweglicher Rücken
- UE 4 – Auswirkungen hoher Stressbelastung auf die Konzentrationsleistung
- Auswirkungen von Stress auf Aufmerksamkeit und Konzentration, auf Lernen und Erinnern (emotionale Ereignisse vs. Erinnern in einer stressigen Situation), Langzeiteffekte von Stress
- Auswirkungen von Stress auf motorische Fähigkeiten
- Lifekinetikübungen und koordinative Übungen zum besseren Austausch beider Gehirnhälften
- UE 5 – Entspannung und Atemübungen
- Psychologische und physiologische Merkmale der Entspannungsreaktion
- Notfallatmung, Atemübung, Verbindung mit Gedanken
- Lifekinetikübungen und koordinative Übungen zum besseren Austausch beider Gehirnhälften
- UE 6 – Bewegung und Gleichgewichtsübungen
- Sport macht schlau, wie Koordinationsübungen die Konzentrationsfähigkeit beeinflussen kann
- Finde die richtige Bewegungsform für Dich (Sportarten, die Kraft und/oder Ausdauer trainieren)
- koordinative Übungen und Gleichgewichtsübungen zum besseren Austausch beider Gehirnhälften
- UE 7 – Koordination, Kognition und Gleichgewicht
- praktische Übungen zur Verbesserung der koordinativen Fährigkeiten
- Theoretischer Impuls: Zusammenhang von Koordination und Kognition, systematisches Koordinationstrainings
- koordinative Übungen und Gleichgewichtsübungen zum besseren Austausch beider Gehirnhälften
- UE 8 – Gesunde Ernährung
- Partnerübungen zur Steigerung der Koordinationsleistung
- Theoretischer Impuls: Nahrung und kognitive Fähigkeiten, Zucker, Eiweiß, Fette, Vitamine, Mineralstoffe, Flüssigkeit
- Transfererfolg: Wie können die kennengelernten Übungen dauerhaft in den Alltag übertragen werden?
- UE 9 – Wiederholung der Trainingsaufgaben und Einführung des Balance Board
- Übungen mit dem Balanceboard
- Wiederholung von Ballübungen, Fingerübungen, Gleichgewichtsübungen und Partnerübungen
Für wen ist Gedächtnis- und Konzentrationstraining geeignet?
Gedächtnis- und Konzentrationstraining eignet sich für viele Zielgruppen.
Zum Beispiel für:
- Menschen, die sich im Alltag besser konzentrieren möchten
- Ältere Menschen die Demenz-Prävention betreiben wollen
- Berufstätige mit hoher Informationsbelastung
- ältere Menschen, die geistig aktiv bleiben möchten
- Sportlerinnen und Sportler, die ihre Wettkampfleistung verbessern wollen
- Kinder, Jugendliche, Azubis und Studenten die ihre Lernleistung verbessern wollen
Wichtig ist: Das Gedächtnis und Konzenrationstraining ist präventiv und gesundheitsfördernd ausgerichtet. Es ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie. Es kann aber dabei unterstützen, geistige Aktivierung, Bewegung, Entspannung und alltagsnahe Übungsroutinen sinnvoll miteinander zu verbinden.
Wie ausgebildete Trainer und Trainerinnen BrainFit- und MemoFit-Übungen anleiten können
Wer Gedächtnis- und Konzentrationstraining professionell anleiten möchte, braucht mehr als eine Sammlung einzelner Übungen.
Wichtig sind:
- fachliches Grundwissen über Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis
- Sicherheit in der Übungsanleitung
- passende Auswahl von Methoden für unterschiedliche Gruppen
- didaktische Strukturen für nachhaltige Lernerfolge
- Motivation der Teilnehmenden
- Anpassung des Schwierigkeitsgrades
- Feedback und Reflexion
- Transfer in den Alltag
Genau hier setzt die Ausbildung zum Konzentrations- und Gedächtnis-Trainer der AHAB-Akademie an.
In der Ausbildung lernst Du, Übungen fachlich fundiert, abwechslungsreich und zielgruppengerecht anzuleiten. Du beschäftigst Dich mit Gedächtnistraining, Konzentrationstraining, Lerntechniken, Bewegung, Koordination und Entspannung – und erhältst Materialien, mit denen Du später eigene Kurse professionell gestalten kannst.
Fazit: Mentale Fitness braucht Training, Struktur und Wiederholung
Gedächtnis und Konzentration sind keine starren Eigenschaften. Sie lassen sich fördern, wenn Training, Wiederholung, Bewegung, Entspannung und passende Lernstrategien zusammenkommen.
Wer Informationen besser behalten möchte, profitiert von Gedächtnistechniken wie Assoziationsketten, Loci-Methode, Gedächtnispalast oder Alphabet-Methode.
Wer konzentrierter arbeiten möchte, braucht klare Aufgaben, Pausen, eine gute Lernumgebung und Strategien gegen Ablenkung.
Und wer BrainFit-Training professionell anbieten möchte, sollte Übungen nicht nur kennen, sondern sicher anleiten und erklären können.
Die AHAB-Ausbildung zum BrainFit-Trainer vermittelt genau dieses Wissen: praxisnah, strukturiert und mit Materialien für die direkte Umsetzung in Kursen, Gruppenangeboten und gesundheitsfördernden Trainings.
Du möchtest Gedächtnis- und Konzentrationstraining professionell anleiten?
Dann ist die Ausbildung zum Konzentrations- und Gedächtnistrainer bei der AHAB-Akademie der passende nächste Schritt.
Du lernst, wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernen und Gedächtnis zusammenwirken, wie Du BrainFit-Übungen sicher anleitest und wie Du daraus ein motivierendes Kursangebot für unterschiedliche Zielgruppen entwickelst.
So machst Du mentale Fitness erlebbar – mit Übungen, Wissen, Bewegung, Entspannung und einem klaren Kurskonzept.
