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Muskuloskelettale Beschwerden, Screenings und Präventionsmöglichkeiten Fortbildung

Bildungslevel: Fortbildung

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DG-PG ID 4480

Die DGPG prüft Gesundheitsfördermaßnahmen auf deren Wirksamkeit. Alle Kurskonzepte und Coaching-Maßnahmen, auf die wir in unseren Ausbildungen einweisen, wurden von der DGPG entsprechend geprüft und bei nachgewiesener Wirksamkeit zertifiziert.

Seniors Taking Notes Classroom
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Schulungsdetails

Online-Learning-Variante

Lerne in Deinem Rhythmus, wann immer es dir passt

Lernformat
  • Reines Online-Selbststudium
  • Flexible Zeiteinteilung
  • Digitale Lernpfade, Videos, Arbeitsmaterialien, Online-Tests
Dauer ca. 6 Stunden Lerndauer (0,2 ECTS )
  • Lernplattform 1 Monat Online-Zugang
  • Mit deinem ersten Zugriff auf das Lernmaterial beginnt die Ausbildungsdauer

Fortbildungs‐punkte 8 Punkte
Abschluss Fortbildungsnachweis
Pädagogische Betreuung reines Selbstlernangebot
Notwendiges Equipment internetfähiges Gerät, stabile Internetverbindung und aktueller Webbrowser
Inklusive
  • 100-500 Seiten Lernmaterial in digitaler Form
  • bis zu 25 Lernvideos

Beschwerden des Bewegungsapparates erkennen, Screenings einordnen und Prävention gezielt planen

Muskuloskelettale Beschwerden gehören zu den wichtigsten Handlungsfeldern in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Rückenbeschwerden, Gelenkprobleme, muskuläre Dysbalancen, Bewegungseinschränkungen oder wiederkehrende Überlastungsbeschwerden wirken sich nicht nur auf das Wohlbefinden einzelner Beschäftigter aus. Sie beeinflussen Arbeitsfähigkeit, Fehlzeiten, Produktivität und die Belastbarkeit ganzer Teams.

Mit der Online-Fortbildung Muskuloskelettale Beschwerden, Screenings und Präventionsmöglichkeiten lernst du, Beschwerden des Muskel-Skelett-Systems im Unternehmenskontext besser einzuordnen. Du beschäftigst dich mit typischen Erkrankungsbildern, grundlegender Anatomie, Screeningverfahren und der Frage, wie daraus geeignete Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden können.

Das Modul ist praxisnah aufgebaut. Du lernst, warum allgemeine Maßnahmen allein oft nicht ausreichen, wenn sie ohne vorherige Bedarfserhebung eingesetzt werden. Erst wenn Beschwerden, Belastungsprofile, Tätigkeiten und Screeningbefunde sinnvoll zusammengedacht werden, können Maßnahmen wirklich passend geplant werden.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus BGF, BGM, Arbeitsschutz, Beratung, Medizin, Physiotherapie, Sportwissenschaft, Training und Personalentwicklung, die ihr Profil im Bereich muskuloskelettale Prävention erweitern möchten.

Starte jetzt deine Fortbildung und lerne, muskuloskelettale Beschwerden im Betrieb strukturierter zu betrachten, passende Screenings auszuwählen und Präventionsmaßnahmen fachlich fundierter zu planen.

Deine Schulung auf einen Blick

AbschlussFortbildungsnachweis
PrüfungSelbstauswertender Online-Test
DauerCa. 6 Stunden (0,2 ECTS) bei einer Lernzeit von einem Monat auf der Lernplattform
LernmaterialienInteraktive Lernpfade, mehr als 20 professionelle Lehrvideos, Fact-Sheets, Vorlagen und digitale Schulungsunterlagen
Geeignet fürBGF-/BGM-Verantwortliche, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Ergonomiecoaches, Trainer:innen, Physiotherapeut:innen, Sportwissenschaftler:innen, Gesundheitsberater:innen und externe BGF-Dienstleister

Warum muskuloskelettale Beschwerden im Betrieb so relevant sind

Beschwerden und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems treten in nahezu allen Arbeitsbereichen auf. Im Büro können langes Sitzen, Bewegungsmangel, Bildschirmarbeit und ungünstige Arbeitsmittel eine Rolle spielen. In Produktion, Logistik, Pflege, Handwerk oder Lager wirken häufig Heben, Tragen, Stehen, Ziehen, Schieben, Zwangshaltungen, Wiederholbewegungen oder hohe körperliche Belastungen auf den Bewegungsapparat.

Für Unternehmen sind muskuloskelettale Beschwerden deshalb ein zentrales BGF-Thema. Sie verursachen Ausfallzeiten, beeinträchtigen Leistungsfähigkeit und können die Arbeitszufriedenheit senken. Gleichzeitig sind viele Einflussfaktoren gestaltbar: Arbeitsplätze können ergonomischer eingerichtet, Bewegungsangebote passender geplant, Pausen aktiver genutzt und Beschäftigte gezielter informiert werden.

Die Herausforderung liegt in der Auswahl der richtigen Maßnahmen. Eine allgemeine Rückenschule, ein Pausenprogramm oder eine Laufchallenge kann sinnvoll sein. Sie passt aber nicht automatisch zu jeder Zielgruppe, jedem Tätigkeitsprofil und jedem individuellen Befund. Deshalb setzt diese Fortbildung bei der Verbindung von Beschwerden, Screenings und Präventionsmaßnahmen an.

Für wen eignet sich die Fortbildung?

Die Fortbildung eignet sich für Menschen, die im betrieblichen Kontext mit Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz oder Beratung zu tun haben und muskuloskelettale Beschwerden fundierter einordnen möchten.

Besonders passend ist sie für betriebsinterne Gesundheitsmanager:innen, BGF- und BGM-Verantwortliche, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Personalentwickler:innen, HR-Verantwortliche, externe Berater:innen, Trainer:innen, Physiotherapeut:innen, Sportwissenschaftler:innen, Ergonomiecoaches und Fachkräfte aus medizinischen oder bewegungsbezogenen Berufen.

Auch für Quereinsteiger:innen mit Interesse an betrieblicher Gesundheitsförderung kann das Modul ein sinnvoller Einstieg sein, wenn bereits praktische Berührungspunkte mit Gesundheit, Training, Beratung, Ergonomie oder Unternehmenskontext bestehen.

Wenn du Screenings in Unternehmen planst, Maßnahmen evaluierst, Gesundheitstage konzipierst, Bewegungsprogramme anbietest oder Führungskräfte zu körperlicher Belastung beraten möchtest, bekommst du mit dieser Fortbildung eine strukturierte fachliche Grundlage.

Was du in der Fortbildung lernst

Relevanz muskuloskelettaler Beschwerden im Betrieb verstehen

Zu Beginn lernst du, warum muskuloskelettale Beschwerden für Unternehmen, Beschäftigte und Gesundheitsförderung eine so große Bedeutung haben. Du beschäftigst dich mit Arbeitsunfähigkeit, Krankheitskosten, Fehlzeiten, Produktivität und betrieblichen Handlungsfeldern.

Du erfährst, warum Beschwerden des Bewegungsapparates nicht nur ein medizinisches Thema sind. Sie betreffen Arbeitsgestaltung, Organisation, Führung, Ergonomie, Bewegung, Pausen, Belastungswechsel und individuelle Gesundheitskompetenz.

Du lernst außerdem, wie sich aus der betrieblichen Perspektive konkrete Anwendungsbereiche ergeben: interne Gesundheitsförderung, externe BGF-Beratung, Maßnahmenplanung, Screeningaktionen, Gesundheitstage, Arbeitsschutzschnittstellen und gesundheitsorientierte Organisationsentwicklung.

Grundlagen des aktiven und passiven Bewegungsapparates

Damit du muskuloskelettale Beschwerden fachlich einordnen kannst, brauchst du ein solides Grundverständnis des Bewegungsapparates. Die Fortbildung vermittelt dir die wichtigsten Grundlagen zum passiven und aktiven Bewegungssystem.

Zum passiven Bewegungsapparat gehören Knochen, Gelenke, Knorpel, Bänder und die Wirbelsäule. Du lernst, welche Aufgaben diese Strukturen haben, wie sie Stabilität und Bewegung ermöglichen und warum Überlastung, Unterforderung oder einseitige Belastung problematisch werden können.

Zum aktiven Bewegungsapparat gehören Muskeln und Sehnen. Du verstehst, wie Muskelkontraktion Bewegung erzeugt, wie Kraft über Sehnen auf den passiven Bewegungsapparat übertragen wird und warum muskuläre Balance, Beweglichkeit und koordinierte Ansteuerung für Prävention wichtig sind.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Wirbelsäule. Du beschäftigst dich mit HWS, BWS, LWS, Kreuzbein, Steißbein, Bandscheiben und den grundlegenden Bewegungsmöglichkeiten der Wirbelsäule. Dieses Wissen hilft dir, Screeningbefunde und Präventionsansätze besser zu verstehen.

Häufige muskuloskelettale Erkrankungen einordnen

Im zweiten Modul lernst du typische Erkrankungen und Beschwerdebilder des Muskel-Skelett-Systems kennen. Ziel ist nicht, Diagnosen zu stellen. Du sollst typische Muster, Risikofaktoren und Präventionsansätze verstehen, damit du im BGF-Kontext sicherer kommunizieren und passende Maßnahmen vorschlagen kannst.

Behandelt werden unter anderem:

Rückenschmerzen: Du lernst, warum Rückenschmerzen häufig auftreten, welche Rolle Bewegungsmangel, langes Sitzen, Fehlbelastung, einseitige Belastung, schwere körperliche Arbeit, Stress und Arbeitsplatzfaktoren spielen können und welche präventiven Ansätze sinnvoll sind.

Bandscheibenschäden: Du beschäftigst dich mit Aufbau und Funktion der Bandscheibe, mit gleichmäßiger und ungleichmäßiger Belastung, mit Bandscheibenvorwölbung und Bandscheibenvorfall sowie mit Präventionsansätzen wie Bewegung, ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung und rückengerechtem Heben und Tragen.

Arthrose: Du lernst Arthrose als degenerative Gelenkerkrankung kennen. Behandelt werden typische Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Übergewicht, Bewegungsmangel, hohe Gelenkbelastung und Fehlbelastung. Präventiv geht es um passende Bewegung, muskuläre Stabilisierung, Belastungssteuerung und gelenkschonende Aktivität.

Osteoporose: Du erhältst eine Einordnung zu Knochendichte, Frakturrisiko, Alter, Geschlecht, Ernährung, Vitamin D, Bewegung und Krafttraining. Dabei wird deutlich, warum Training und Lebensstil wichtige präventive Bausteine sein können, aber Risikogruppen fachlich begleitet werden sollten.

Repetitive Strain Injury: Du lernst RSI als Sammelbegriff für Beschwerden durch wiederholte, oft niedrig belastende Bewegungen kennen. Typische Beispiele sind Maus- und Tastaturarbeit, Smartphone-Nutzung oder gleichförmige Tätigkeiten am Band. Präventiv stehen Unterbrechung, Regeneration, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und Bewegungsvielfalt im Vordergrund.

Screeningmethoden unterscheiden und passend auswählen

Ein zentrales Thema der Fortbildung ist die Auswahl geeigneter Screeningmethoden. Du lernst, subjektive und objektive Verfahren zu unterscheiden und ihre Einsatzmöglichkeiten realistisch einzuschätzen.

Subjektive Verfahren erfassen die Selbsteinschätzung der Beschäftigten. Dazu gehören Fragebögen, Anamnesegespräche und strukturierte Rückmeldungen zu Beschwerden, Belastungen oder Einschränkungen.

Objektive Verfahren beruhen auf Fremdeinschätzung, Beobachtung, Messung oder Testung. Dazu gehören apparative Messungen, motorische Tests und Beobachtungen von Haltung, Beweglichkeit, Kraft oder Bewegungsmustern.

Du lernst, dass Screenings keine medizinische Diagnostik ersetzen. Sie helfen, Hinweise zu sammeln, Auffälligkeiten sichtbar zu machen, Präventionsbedarfe abzuleiten und Maßnahmen besser zu planen. Entscheidend ist die Frage: Welches Screening passt zur Zielgruppe, zur betrieblichen Situation und zur geplanten Maßnahme?

Praxisnahe Screeningverfahren kennenlernen

Die Fortbildung stellt dir mehrere beispielhafte Screeningverfahren vor, die im betrieblichen Kontext eingesetzt werden können.

Beim 2D-Haltungsscan geht es um die Beobachtung von Haltung, Asymmetrien, Fehlstellungen und Fehlhaltungen. Du lernst, wie eine strukturierte Beobachtung Hinweise liefern kann, ohne daraus vorschnell medizinische Schlüsse abzuleiten.

Der Back Check dient der Messung von Maximalkraft und Kraftverhältnissen, etwa im Bereich von Rumpf, HWS sowie Druck- und Zugbewegungen der oberen Extremitäten. Du lernst, wie solche Daten zur Ableitung von Trainingsempfehlungen genutzt werden können und welche Einschränkungen oder Kontraindikationen berücksichtigt werden müssen.

Beim Beweglichkeitsscreening werden Bewegungsumfang, Symmetrie und Gleichmäßigkeit betrachtet. Die Fortbildung zeigt, wie verschiedene Muskelgruppen und Bewegungsregionen eingeschätzt und daraus Hinweise für Trainings- oder Mobilisationsmaßnahmen abgeleitet werden können.

Das Wirbelsäulenscreening betrachtet Haltung, Beweglichkeit und Haltungskompetenz im Bereich von BWS und LWS. Gerätegestützte Verfahren können Ergebnisse als Daten oder 3D-Darstellungen sichtbar machen und dadurch die Kommunikation mit Teilnehmenden erleichtern.

Verhaltens- und verhältnisorientierte Prävention planen

Screeningdaten sind nur dann wertvoll, wenn daraus sinnvolle Maßnahmen entstehen. Deshalb lernst du in der Fortbildung verschiedene Präventionsansätze kennen und unterscheidest verhaltensorientierte und verhältnisorientierte Maßnahmen.

Verhaltensorientierte Maßnahmen zielen auf das Verhalten der Beschäftigten. Dazu gehören Bewegung, Training, Pausenverhalten, Heben und Tragen, Umgang mit Arbeitsmitteln, Ergonomiebewusstsein, Regeneration und gesundheitsbezogene Routinen.

Verhältnisorientierte Maßnahmen setzen an den Bedingungen der Arbeit an. Dazu gehören Arbeitsplatzgestaltung, Prozesse, Arbeitsmittel, Hebehilfen, Beleuchtung, Arbeitszeiten, Bewegungsräume, Führung, Bildungsangebote und organisatorische Rahmenbedingungen.

Besonders wirkungsvoll sind Maßnahmenbündel, die beide Ebenen verbinden. Ein Bewegungsprogramm kann Beschäftigte aktivieren. Eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung sorgt dafür, dass gesundheitsgerechtes Verhalten im Arbeitsalltag überhaupt möglich wird.

Konkrete Präventionsmaßnahmen im BGF-Kontext ableiten

Du lernst verschiedene Maßnahmen kennen, die sich aus Screeningbefunden, Tätigkeitsprofilen und betrieblichen Anforderungen ableiten lassen.

Dazu gehören ergonomische Arbeitsplatzgestaltung im Büro, in Produktion, Lager und körperlich geprägten Tätigkeitsfeldern. Behandelt werden unter anderem Schreibtisch, Stuhl, Bildschirm, Eingabegeräte, Beleuchtung, Beinfreiheit, Maschinen, Bedienelemente, Hebehilfen, Lagerplätze, Transporteinrichtungen und Prozesse.

Außerdem lernst du bewegungsbezogene Maßnahmen kennen: aktive Pausen, Rückenkurse, Mobilisationsangebote, Laufgruppen, Laufchallenges, Radfahraktionen, Krafttraining, Beweglichkeitstraining, Koordination, Ausdauer, Entspannung und der sichere Umgang mit Arbeitsmitteln.

Wichtig ist die passende Zuordnung: Welche Maßnahme passt zu welchem Befund? Welche Zielgruppe braucht eher Bewegung, welche eher Belastungsreduktion, welche eher Ergonomieberatung, welche eher Training? Diese Transferleistung steht im Mittelpunkt der Fortbildung.

Screenings in betriebliche Gesundheitsförderung integrieren

Zum Abschluss lernst du, wie Screenings und Präventionsmaßnahmen in betriebliche Gesundheitsförderung eingebettet werden können. Ein Screening sollte nicht als isolierte Aktion stehen bleiben. Ohne verständliche Rückmeldung und konkrete Handlungsempfehlungen verlieren Ergebnisse schnell ihren Nutzen.

Du lernst, Beschäftigte wertschätzend einzubinden, Ergebnisse verständlich zu kommunizieren und Maßnahmen so zu planen, dass sie im Betrieb anschlussfähig sind. Dazu gehören auch Gespräche mit Unternehmensleitung, Führungskräften, Arbeitsschutz, HR oder externen Dienstleistern.

Ziel ist ein strukturierter Transfer: Beschwerden und Belastungen erkennen, Screenings sinnvoll auswählen, Ergebnisse einordnen, Maßnahmen ableiten und nächste Schritte für Organisation und Beschäftigte formulieren.

So läuft dein Online-Learning ab

Die Fortbildung findet vollständig online statt. Nach der Buchung erhältst du Zugang zur AHAB-Lernplattform. Dort bearbeitest du interaktive Lernpfade, Lehrvideos, Fact-Sheets, Arbeitsmaterialien und Online-Tests.

Du lernst flexibel und ortsunabhängig. Die Lernzeit beträgt ca. 6 Zeitstunden. Ab dem ersten Zugriff auf das Lernmaterial hast du 1 Monat Online-Zugang.

Die Prüfung besteht aus einem selbstauswertenden Online-Wissenstest. Nach erfolgreicher Bearbeitung erhältst du deinen Fortbildungsnachweis.

Was du nach der Fortbildung kannst

Nach der Fortbildung kannst du muskuloskelettale Beschwerden im betrieblichen Kontext fundierter einordnen. Du verstehst die Relevanz des Themas für Arbeitsfähigkeit, Gesundheit, Fehlzeiten und betriebliche Gesundheitsförderung.

Du kennst häufige Beschwerdebilder wie Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden, Arthrose, Osteoporose und RSI. Du kannst Screeningmethoden unterscheiden, typische Verfahren benennen und einschätzen, welche Methode für welche Fragestellung geeignet sein kann.

Außerdem kannst du Präventionsmaßnahmen strukturierter planen. Du unterscheidest verhaltens- und verhältnisorientierte Ansätze und kannst daraus Maßnahmenbündel ableiten, die besser zu Tätigkeitsprofil, Zielgruppe und Screeningbefund passen.

Berufliche Perspektiven

Mit dieser Fortbildung stärkst du dein Profil in einem Kernbereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. Muskuloskelettale Beschwerden betreffen nahezu alle Branchen und Zielgruppen. Entsprechend groß ist der Bedarf an Fachkräften, die Screenings, Präventionsmaßnahmen und betriebliche Umsetzung fachlich verbinden können.

Du kannst das Wissen in internen BGF- oder BGM-Projekten einsetzen, Gesundheitstage fachlich besser planen, Screeningaktionen begleiten, externe Beratungen anbieten, Ergonomieprogramme ergänzen oder Maßnahmen für unterschiedliche Tätigkeitsgruppen entwickeln.

Besonders wertvoll ist die Fortbildung für Fachkräfte, die bereits mit Bewegung, Ergonomie, Arbeitsschutz, Training oder Gesundheit arbeiten und ihre Kompetenz für den Unternehmenskontext erweitern möchten.

Fachliche Grenzen

Die Fortbildung vermittelt Wissen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, Prävention und Auswahl geeigneter Screening- und Maßnahmenansätze. Sie berechtigt nicht zur medizinischen Diagnostik, Therapie oder Heilbehandlung.

Screenings im Rahmen der Fortbildung dienen der Orientierung, Bedarfserhebung und Präventionsplanung. Medizinische Diagnosen, therapeutische Entscheidungen und individuelle Behandlungspläne gehören in die Hände entsprechend befugter Fachpersonen.

Bei akuten Schmerzen, neurologischen Symptomen, ungeklärten Beschwerden, Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen, Osteoporose, Schwangerschaft, starkem Bluthochdruck oder anderen Risikofaktoren müssen medizinische oder therapeutische Fachpersonen einbezogen werden. Auch gerätegestützte Tests sollten nur im passenden fachlichen Rahmen und mit Blick auf Kontraindikationen eingesetzt werden.

Warum du diese Schulung bei der AHAB-Akademie buchen solltest

Die AHAB-Akademie verbindet Fachwissen aus Prävention, Gesundheit, Bewegung und betrieblicher Gesundheitsförderung mit praxisnahen Lernformaten. Dieses Praxismodul ist kompakt, klar strukturiert und auf die betriebliche Umsetzung ausgerichtet.

Du lernst nicht nur einzelne Krankheitsbilder oder Screeningverfahren kennen. Du verstehst, wie aus Beschwerden, Befunden und Tätigkeitsprofilen passende Präventionsmaßnahmen entstehen können.

Damit erhältst du ein anwendungsorientiertes Modul für BGF, BGM, Ergonomie, Arbeitsschutz und gesundheitsorientierte Beratung.

Buche jetzt die Online-Fortbildung Muskuloskelettale Beschwerden, Screenings und Präventionsmöglichkeiten und erweitere dein Profil um ein zentrales Thema der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Das erwartet dich in der Fortbildung Muskuloskelettale Beschwerden, Screenings und Präventionsmöglichkeiten

Relevanz muskuloskelettaler Beschwerden im Betrieb verstehen

Grundlagen des aktiven und passiven Bewegungsapparates

Häufige muskuloskelettale Erkrankungen einordnen

Screeningmethoden unterscheiden und passend auswählen

Praxisnahe Screeningverfahren kennenlernen

Verhaltens- und verhältnisorientierte Prävention planen

Konkrete Präventionsmaßnahmen im BGF-Kontext ableiten

Screenings in betriebliche Gesundheitsförderung integrieren

  • Praktische Vorerfahrung empfohlen. Kein spezielles Equipment erforderlich. Keine formalen Zugangsvoraussetzungen.
  • Für deine Ausbildung stehen verschiedene finanzielle Förderwege zur Verfügung.
    Zusätzlich bietet die AHAB-Akademie für bestimmte Zielgruppen und Lebenssituationen – zum Beispiel für Studierende, Rentner, Menschen in Kurzarbeit, Arbeitssuchende sowie Personen mit Beeinträchtigung – eine eigene Förderung mit 30 % an.
    Finde hier heraus, welche Förderung für dich infrage kommt.
  • Gern beraten wir dich kostenlos und unverbindlich zu deinen Fördermöglichkeiten – telefonisch unter 030 9860 1997 0.

Fortbildungsnachweis

Nach erfolgreicher Teilnahme an dieser Fortbildung erhältst du einen offiziellen Fortbildungsnachweis der AHAB-Akademie. Er bestätigt, dass du die Inhalte der Fortbildung absolviert und deine Kenntnisse durch begleitende Lernerfolgskontrollen gefestigt hast.

Der Fortbildungsnachweis eignet sich ideal, um

  • deine fachlichen Kompetenzen zu dokumentieren
  • dein Wissen gezielt zu erweitern
  • das Gelernte direkt in Deinem beruflichen Alltag anzuwenden
Muster Zertifikate Urkunden Ahab Akademie


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Starte jederzeit mit deiner Ausbildung. Deine Lernzeit von 1 Monat beginnt, wenn du das Lernmaterial erstmals öffnest.

  • Was: Praxismodul - Muskuloskelettale Beschwerden, Screenings und Präventionsmöglichkeiten (Online-Learning) Wann: ab Buchung, Zeit: siehe Schulungsdetails Wo: Lernplattform Lernwelt-Gesundheit

Informationen

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Häufige Fragen

  • Was lerne ich in dieser Fortbildung?
    • Du lernst, muskuloskelettale Beschwerden im betrieblichen Kontext einzuordnen, häufige Erkrankungsbilder zu verstehen, geeignete Screeningmethoden auszuwählen und daraus passende Präventionsmaßnahmen abzuleiten.
  • Für wen ist die Fortbildung geeignet?
    • Die Fortbildung eignet sich für BGF- und BGM-Verantwortliche, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, externe Berater:innen, Trainer:innen, Physiotherapeut:innen, Sportwissenschaftler:innen, Ergonomiecoaches, HR-Verantwortliche und Personen mit Interesse an betrieblicher Gesundheitsförderung.
  • Welche Screeningverfahren lerne ich kennen?
    • Du lernst subjektive und objektive Screeningmethoden kennen, darunter Fragebögen, Anamnesegespräche, Beobachtungen, motorische Tests, apparative Messungen, 2D-Haltungsscan, Back Check, Beweglichkeitsscreening und Wirbelsäulenscreening.
  • Welche Beschwerdebilder werden behandelt?
    • Behandelt werden unter anderem Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden, Arthrose, Osteoporose und Repetitive Strain Injury, häufig auch als RSI oder Mausarm bezeichnet.
  • Welche Präventionsmaßnahmen werden behandelt?
    • Du lernst verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen kennen, darunter ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, Pausenangebote, Laufchallenges, Bewegungstrainings, Krafttraining, Beweglichkeitstraining, Entspannung und Schulungen zu gesundheitsgerechtem Verhalten.
  • Ersetzt die Fortbildung medizinische Diagnostik?
    • Nein. Die Fortbildung ersetzt keine medizinische Diagnostik, Therapie oder Heilbehandlung. Screenings dienen der Orientierung und Präventionsplanung im betrieblichen Kontext.